#1

Türksprech

in Deutsch in Medien und Literatur 17.03.2007 17:35
von Fritz-Franz • 675 Beiträge
zuletzt bearbeitet 26.05.2007 20:01 | nach oben springen

#2

RE: Türksprech

in Deutsch in Medien und Literatur 18.03.2007 14:05
von Dauerläufer • neuer Nutzer | 4 Beiträge
Das Auslassen sämtlicher Präpostitionen und die Konzentrierung aufs Wesentliche hat sich auch bei normalen Deutschsprechern durchgesetzt. Wie oft hörte ich schon "Hält die Bahn auch Hauptbahnhof?" oder "Wir treffen uns Sonnenbank".
Genauer betrachtet sollten wir vielleicht dieses Türksprech, anscheinend etablierungsfähig, aneignen und durch dessen Kürze und Prägnanz dürfte es dem Englischen durchaus Paroli bieten. Unser kompliziertes Deutsch braucht doch sowieso keiner mehr.
Schlage nebenbei noch die englische Konjugation der deutschen Verben vor; eben alles, auch die dritte Person Einzahl, in der Grundform stehen zu lassen.
Also so: ich sein, du sein, er sein, wir sein, ihr sein, sie sein. Ach ja, die Artikel die und der werden gestrichen, alles wird zu das. Wenn wir wenigstens etwas an deutschen Sprachwurzeln für unsere Nachwelt retten wollen, dann sollten wir damit schleunigst anfangen.

P.S.: Ironie läßt grüßen.
zuletzt bearbeitet 18.03.2007 14:06 | nach oben springen

#3

RE: Türksprech

in Deutsch in Medien und Literatur 19.03.2007 00:49
von Bastian • 42 Beiträge

> Schlage nebenbei noch die englische Konjugation der
> deutschen Verben vor

Und wir lassen das Subjekt weg und fangen mit dem Verb an?

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#4

RE: Türksprech

in Deutsch in Medien und Literatur 19.03.2007 00:54
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge

Verstehs du rischtisch, lan. Machs du Verb vorne.



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#5

RE: Türksprech

in Deutsch in Medien und Literatur 19.03.2007 16:18
von Dauerläufer • neuer Nutzer | 4 Beiträge
Schamane, viel zu kompliziert. Es heißt so: Verstehen? Tuwort vorne, lan!
Wo möglich, wird natürlich auf Verben verzichtet. Somit hat man auch gleich das Subjekt gespart. Der Rest ergibt sich aus dem Sinn.

Da fällt mir noch ein, daß man für die unbestimmten Artikel ein und eine (die Fälle mit eingeschlossen wie einer/s/m/n...) ersatzlos streichen und uns am englischen a orientieren. Da die deutschen unbestimmten Artikel mit e beginnen, sollten wir aus Nostalgiegründen statt a einfach im Deutschen e sagen. Somit hat sich die komplizierte und lernintensive Fallfrage auch erledigt.

Beispielsatz: Fahren dick Frau e klein Auto, lan. (Hochsprache)
Dick Frau klein Auto, lan. (Umgangssprache)

entschuldigung, die großschreibung sollte natürlich auch komplett entfallen.
zuletzt bearbeitet 19.03.2007 16:18 | nach oben springen


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