#61

RE: "Deutsche Sprachwelt" wirbt für "Junge Freiheit"

in Aktivitäten zur Sprachpflege 08.05.2008 21:03
von Andrew • 162 Beiträge

Zitat von Fritz-Franz
Heute wie damals aber stehe ich weit rechts von den linken Steinewerfern und weit links von den Rechtsradikalen – zwischen den Stühlen und Bänken sozusagen, zitternd und zutiefst verunsichert.


Ich weiß nicht, welche Steinewerfer wo und wann gemeint sind. Wenn Gewalt aus "linkspolitischen" Gründen passiert, dann sind das Linksextremisten.
Natürlich kann man zwischen den Extremen sein, ohne dass man wischen Stühlen und Bänken ist. Alle außer Extremisten selbst sind zwischen den Extremen.
Nur muss eine politische Positionierung nichts mit einer Meinung über die RSR zu tun haben.
Führt aber die Position eines Rechtsextremen dazu, dass er gegen die RSR ist, dann nicht aus sachbezogenen Gründen und wahrscheinlich auch ohne Ahnung über die Reform zu haben.

Zitat von Fritz-Franz
Als Befürworter der Aufklärung bin ich gegen jegliche Zensur.


Dem stimme ich völlig zu. Eine Entfernung eines Verweises ist aber etwas anderes, denn das, was auf der relevanten Seite steht wird nicht verboten. Sondern der Inhaber des Forums will nicht, dass Forum so ein Verweis bei seinem Forum erscheint.



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#62

RE: Konservative und die NPD

in Aktivitäten zur Sprachpflege 09.05.2008 08:49
von Sprachforum • 8 Beiträge
An Schamane auf seine Frage nach meiner Involviertheit: Ich beobachte VDS und Sprachwelt seit ihrer Gründung. Beide Organisationen haben eine Entwicklung durchgemacht. In diesen kleinen Kreis schaue ich auch ab und zu hinein, aber nicht so oft. Daher hatte ich die Frage übersehen. Hier ist sehr viel Halbwissen anzutreffen. Deswegen meine Hinweise.
zuletzt bearbeitet 09.05.2008 08:53 | nach oben springen

#63

RE: Konservative und die NPD

in Aktivitäten zur Sprachpflege 09.05.2008 11:35
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge
Zitat von Sprachforum
Daher hatte ich die Frage übersehen.


Gleich zweimal?

Ihr besonders taktisch und souverän wirken sollendes Manöver überzeugt nicht.

Jeder einzelne Ihrer sogenannten, spärlichen "Hinweise" läßt sich in eine von drei Kategorien einordnen: Deflektion, Relativierung und Verschleierung. Deflektion von der DSW in Richtung VDS, Relativierung der hier nachgewiesenen Verbindungen innerhalb einer gewissen und sehr komplexen Szene ("alles Jugendsünden und Schnee von gestern"), und Verschleierung durch Schwammigkeiten wie "es hat eine Entwicklung stattgefunden".

Alle Ihre Beiträge sind, für jeden unübersehbar, desinformatorische Streumanöver in zurechenbarem Interesse.
Und deshalb wird man Ihnen den Status eines unabhängigen "Beobachters" nicht mehr abkaufen.
zuletzt bearbeitet 09.05.2008 12:52 | nach oben springen

#64

RE: Konservative und die NPD

in Aktivitäten zur Sprachpflege 09.05.2008 13:08
von Fritz-Franz • 675 Beiträge
Zitat von Sprachforum
Hier ist sehr viel Halbwissen anzutreffen.


Ach wirklich? Ich bin hier wohl nicht der einzige, der offene Augen und Ohren hat (und gerne ein ganzes Wissen hätte).

Wer lügt, ist immer im Vorteil; und wer etwas vorhat ohne zu sagen, was, ebenfalls. Ich kenne drei Vereine in- und auswendig, denen die ‚Sprachwahrung‘ nur als Vehikel zur Verbreitung ihrer Ideologie dient. Ich nenne hier keine Namen – darum nicht, weil meine finanziellen Mittel sehr gering sind und ich weiß, wie verletzlich die Ehre so manches Rüpels ist. Wer wo zu Wort kam, läßt sich, dank des Internets, leicht und schnell herausfinden.

Ohne meine Behauptung zu belegen, sage ich, daß das, was bis heute in den Sprachforen an braunem Mist ausgebreitet wurde (Antiamerkanismus, Haß auf Engländer, Frankophobie, Deutschtümelei, Verspottung der Demokratie etc.) von einem riesigen Misthaufen stammt. Man gebe z.B. in einem solchen Forum den Suchbegriff ‚christ‘ ein – und sofort wird man fündig (‚nation‘ wäre noch ein anderer Suchbegriff, der zu einer Flut von Erkenntnissen führt).

Ein Wort noch zur Zensur: Es gibt einen Verein, der sich mit drei Buchstaben abkürzt. In dessen Forum funktioniert die Zensur noch besser als im Forum des VDS. Dort werden nicht nur mißliebige Beiträge gelöscht, sondern auch die Beschwerden über diese Löschpraxis. Es ist einfach alles weg, so daß man als Verfasser meinen könnte, man leide unter Halluzinationen. Stattdessen kommen dann langatmige Korrespondenzen per ‚PM‘ oder E-Mail in Gang, die immer mit der Bitte um äußerste Diskretion enden.

Apropos Deutsche Sprachwelt: Warum nicht gleich: Deutsche Weltsprache?
zuletzt bearbeitet 09.05.2008 22:11 | nach oben springen

#65

Paranoia

in Aktivitäten zur Sprachpflege 09.05.2008 20:13
von Sprachforum • 8 Beiträge

Das sieht mir hier eher nach Paranoia aus. Was ist Deflektion? Was ist das für ein anderer Verein?

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#66

RE: Paranoia

in Aktivitäten zur Sprachpflege 09.05.2008 21:38
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge
Zitat von Sprachforum

a) Das sieht mir hier eher nach Paranoia aus.
b) Was ist Deflektion?
c) Was ist das für ein anderer Verein?


ad a) Fragt sich nur, auf wessen Seite. Stichwort Saubermannimage.
ad b) Stellen Sie sich nicht dumm.
ad c) siehe b). Wer spielt sich hier als "vollwissender" Hinweisgeber auf?
zuletzt bearbeitet 09.05.2008 23:43 | nach oben springen

#67

RE: Paranoia

in Aktivitäten zur Sprachpflege 09.05.2008 22:21
von Fritz-Franz • 675 Beiträge

Zitat von Sprachforum
Das sieht mir hier eher nach Paranoia aus.


Sie könnten es auch Wachsamkeit nennen. Aber was soll’s! Von den paar Brosamen, die Sie hier ausstreuen, werden blinde Hühner nicht satt.

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#68

RE: "Deutsche Sprachwelt" wirbt für "Junge Freiheit"

in Aktivitäten zur Sprachpflege 29.07.2008 09:25
von AndyOSW • 631 Beiträge
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#69

RE: Einige Informationen zur Jungen Freiheit

in Aktivitäten zur Sprachpflege 18.08.2008 17:15
von Laurissa • 30 Beiträge

Die Junge Freiheit ist eine nationalkonservative Wochenzeitung. Wenn man sich einmal ansieht, wer für das Blatt schreibt bzw. in der Vergangenheit schon geschrieben hat, wird schnell klar, daß die Vorwürfe haltlos sind. Prof. Dr. Hans Apel (SPD), Peter Scholl-Latour, Klaus Peter Klause (FAZ), Karl Feldmeyer (FAZ), Hans-Olaf Henkel, Peter Kuntze (Süddeutsche Zeitung), Hans Herbert von Arnim, Prof. Dr. Wilhelm Hankel (Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium unter Karl Schiller), Prof. Karl Albrecht Schachtschneider (Ordinarius für ÖR an der Universität Erlangen-Nürnberg), Thomas Paulwitz oder Fritz Schenk (ehemaliger Chef v. D. beim ZDF): Sie alle sind der JF als Autoren verbunden.

Zu den Unterstützern der JF gehören bzw. gehörten bis zu ihrem Tod auch Susanne Zeller (Widerstandsgruppe Weiße Rose) und Gerhard Löwenthal. Nicht zu vergessen auch Günter Zehm, der in der JF seit 1995 seine Pankraz-Kolumnen veröffentlicht. Zehm war u.a. 12 Jahre lang stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung "Die Welt".

Sehr lesenswert ist auch das Interview, das Ephraim Kishon der Jungen Freiheit gegeben hat. Darin führt er u.a. aus:

"Sie [die JF] sind "rechtsgerichtet", weil Sie nicht linksgerichtet sind. Ihr niveauvolles Blatt ist nicht radikal, es ist nicht einmal, was man "rechts" nennt, sonst hätte ich Ihnen kein Interview gegeben."

Das ganze Interview:

http://www.jf-archiv.de/archiv01/131yy21.htm

Wer die JF kritisiert, hat sie i.d.R. noch nie selbst gelesen. Kleiner Tip an den Eröffner dieses Threads: Wikipedia ist als Quelle denkbar ungeeignet, denn dort bestimmt nicht die Wahrheit über das Geschriebene, sondern derjenige, der am lautesten schreit.

Oft werden auch sachlich falsche Behauptungen aufgestellt:

1. Man wirft der JF vor, den "NPD-Anwalt Horst Mahler" interviewt zu haben. Verschwiegen wird dabei, daß Mahler zum Zeitpunkt des Interviews noch als Vorzeige-Linker galt, Duzfreund von Gerhard Schröder war und noch zwei Monate nach dem JF-Interview als Autor einen großen Artikel im Feuilleton der SZ veröffentlichen durfte.

2. Oft liest man auch, die JF sei antisemitisch. Als Beleg wird eine Satire angegeben, die angeblich antisemitisch sei. Die betreffende Satire stellt in Wahrheit eine Abrechnung mit dem Antisemitismus dar, wurde aber bewußt falsch zitiert. Als Ignaz Bubis seinerzeit hörte, daß der Antisemitismus-Vorwurf gegen der JF auf einer Lüge beruhte, reagierte er sichtlich schockiert.

Die JF hat stärker als jede andere deutschsprachige Zeitung den Widerstand des 20. Juli 1944 gewürdigt. Sie widersetzt sich dem Mainstream, greift Themen auf, die bei anderen Zeitungen nicht oder so nicht stattfinden. Man sollte auch nicht vergessen, daß die Junge Freiheit sich von Anfang an der Rechtschreibreform widersetzt hat. Und das aus wohlüberlegten Gründen. Sehr empfehlenswert ist das im JF-Verlag herausgegebene Buch "Rettet die deutsche Sprache", an dem übrigens auch Thomas Paulwitz mitgewirkt hat. Allein der Klappentext dieses Büchleins ist intellektuell allem überlegen, was beispielsweise die FAZ in den letzten Jahren zur Rechtschreibreform veröffentlicht hat:

"Sprache, sowohl in ihrer mündlichen wie in ihrer schriftlichen Form, ist ein überaus empfindliches Kulturinstitut. Sie ist ein lebendiger Organismus, wächst und formt sich in Jahrhunderten auf spontane Weise und verträgt administrative, behördliche Eingriffe stets nur in winzigen, homöopathischen Dosen. Nicht Regierungen, Ämter und staatliche Schulmeistereien sind Sprachbildner, sondern das Volk und seine Dichter und Sänger, Erfinder und Entdecker. Das gilt auch heute noch, im Zeitalter der Technifizierung und bürokratischen Normierung." (Günter Zehm)




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#70

RE: "Deutsche Sprachwelt" wirbt für "Junge Freiheit"

in Aktivitäten zur Sprachpflege 18.08.2008 17:17
von Laurissa • 30 Beiträge

Zum hier angegebenen Buch von Ute Vogt und Stephan Braun:

Eine "Studie", die von zwei SPD-Funktionären herausgegeben wird und an der mehrere Autoren mitgewirkt haben, die Verbindungen ins linksextreme Milieu aufweisen, kann wohl kaum "kritisch" sein...(Auch wenn es auf dem Buchdeckel in großen Lettern so steht!)

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#71

RE: "Deutsche Sprachwelt" wirbt für "Junge Freiheit"

in Aktivitäten zur Sprachpflege 18.08.2008 23:04
von AndyOSW • 631 Beiträge
Sie versuchen, hier ein und dasselbe zu trennen. Zum einen versuchen Sie den Nationalkonservativismus der "Jungen Freiheit" zu verschleiern, indem Sie Autoren aufzählen, die der SPD angehören. Zum anderen stellen Sie dann eine Studie (nach Ihren Worten SPD-nah), die Ihnen anscheinend nicht in den Kram passt, als fragwürdig hin, ohne auf den Inhalt einzugehen, den Sie zu kennen scheinen.

Wo stehen Sie?
zuletzt bearbeitet 18.08.2008 23:07 | nach oben springen

#72

RE: "Deutsche Sprachwelt" wirbt für "Junge Freiheit"

in Aktivitäten zur Sprachpflege 19.08.2008 06:49
von Laurissa • 30 Beiträge
Mit Ausnahme von Hans Apel ist m.W. keiner der aufgeführten Autoren in der SPD.

Ich versuche nicht, den Nationalkonservatismus der JF zu verschleiern. Seit wann ist es eigentlich in Deutschland anrüchig bzw. verboten, nationalkonservativ zu sein bzw. nationalkonservativen Journalismus zu betreiben?!

Auf die von mir genannte Studie muß ich inhaltlich nicht eingehen. Es handelt sich dabei um einen von zwei SPD-Hinterbänklern herausgegebenen Sammelband, der mit dem Etikett der Wissenschaftlichkeit ("kritische Studie") das gesamte rechtsdemokratische Spektrum diffammiert. Viele der Autoren weisen Verbindungen ins linksextreme Milieu auf. Deshalb muß man das Buch nicht lesen, um zu wissen, zu welchen Ergebnissen sie kommen.

Weitere Autoren der JF:

Dr. Franz Alt (Leiter und Moderator des ARD-Politmagazins „Report“), Dr. Bruno Bandulet (Herausgeber des DeutschlandBriefes und des Finanzdienstes G&M), Norbert Geis (MdB der CSU, Kolumnist der JF) und Frederick Forsyth (Beststellerautor).

Wenn diese Autoren für die JF schreiben, dann tun sie es wohl ganz bewußt. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, warum diese großen Namen nicht im 'Spiegel' veröffentlichen, sondern das in der JF tun.
zuletzt bearbeitet 19.08.2008 14:54 | nach oben springen

#73

RE: "Deutsche Sprachwelt" wirbt für "Junge Freiheit"

in Aktivitäten zur Sprachpflege 19.08.2008 21:21
von Andrew • 162 Beiträge
Zitat von Laurissa
Die Junge Freiheit ist eine nationalkonservative Wochenzeitung. Wenn man sich einmal ansieht, wer für das Blatt schreibt bzw. in der Vergangenheit schon geschrieben hat, wird schnell klar, daß die Vorwürfe haltlos sind.


Wo genau steht die JF? Das ist eine andere Frage als wer mal etwas geschrieben hat, was in der JF veröffentlicht wurde. Denn Sie nennen viele Menschen, die angeblich mal für die JF geschrieben haben, sagen aber nicht mehr über Standpunkte der JF als dass sie eine "nationalkonservative Wochenzeitung" ist.

Zitat von Laurissa
Auf die von mir genannte Studie muß ich inhaltlich nicht eingehen. Es handelt sich dabei um einen von zwei SPD-Hinterbänklern herausgegebenen Sammelband, der mit dem Etikett der Wissenschaftlichkeit ("kritische Studie") das gesamte rechtsdemokratische Spektrum diffammiert. Viele der Autoren weisen Verbindungen ins linksextreme Milieu auf. Deshalb muß man das Buch nicht lesen, um zu wissen, zu welchen Ergebnissen sie kommen.


Warum müsste man, würde man so vorgehen, die JF lesen um zu wissen, worum es geht?
zuletzt bearbeitet 19.08.2008 21:26 | nach oben springen

#74

RE: "Deutsche Sprachwelt" wirbt für "Junge Freiheit"

in Aktivitäten zur Sprachpflege 19.08.2008 23:17
von Laurissa • 30 Beiträge

Die Autoren, die ich in meinem Beitrag aufführe, haben nicht "irgendwann mal" für die JF geschrieben. Viele von ihnen veröffentlichen regelmäßig Beiträge in der JF, etwa Peter Scholl-Latour, Klaus Peter Krause (FAZ) oder Karl Feldmeyer (FAZ).

Die JF sieht sich selbst als liberal- und nationalkonservatives Medium, als Gegenpol zur politisch korrekten, an den Mainstream angepaßten Berichterstattung der deutschen Presse.

Die JF berichtet über Themen, die in anderen Zeitungen nicht oder so nicht stattfinden.

Als einzige Zeitung wies die JF vor einigen Monaten darauf hin, daß der vom Deutschen Bundestag abgesegnete EU-Vertrag von Lissabon demokratische Fundamentalprinzipien des Grundgesetzes aushebelt.

http://www.jf-archiv.de/archiv08/200822052309.htm

Klaus Peter Krause, der 35 Jahre lang bei der FAZ gearbeitet hat und u.a. 11 Jahre für das Wirtschaftsressort der FAZ verantwortlich war, bestreitet zur Zeit fast im Alleingang das Wirtschaftsressort der JF. Krause hat in der JF immer wieder angeprangert, daß die zwischen 1945 und 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone enteigneten Menschen, darunter viele Juden, nach der deutschen Einheit 1990 nicht entschädigt und rehabilitiert worden sind. Dies war m.W. in keiner anderen deutschen Zeitung in dieser Deutlichkeit zu lesen. Karl Feldmeyer, ebenfalls ein langjähriger Redakteur der FAZ, veröffentlicht in der JF regelmäßig Artikel zur Außen- und Sicherheitspolitik.

Peter Scholl-Latour schreibt ebenfalls regelmäßig in der JF, hauptsächlich über seine "Steckenpferde" (Rußland, China, Afghanistan, Pakistan).

Insgesamt zeichnet sich die JF durch einen großen Binnenpluralismus aus. Vor drei Wochen durfte Götz Werner, Chef der DM-Markt-Kette und bekennender Anthroposoph, sich in der JF in einem ganzseitigen Beitrag für das bedingunslose Grundeinkommen einsetzen.

Zusammengefaßt: Die JF erinnert mich stark an die alte FAZ. Sie ist nationalkonservativ - und alles andere als verfassungsfeindlich. Dies macht z. B. das oben zitierte Interview mit Karl-Albrecht Schachtschneider (Thema: Lissabon-Vertrag) deutlich. Die JF spricht aber Themen an, die von allen anderen deutschen Medien, auch von den Qualitätszeitungen, mit einem Tabu belegt sind. Dadurch wird sie für die herrschende politische Klasse zu einem gefährlichen Gegner. Dadurch hebt sie sich aber auch wohltuend von anderen deutschen Presseerzeugnissen ab.

Ich lese die JF in jeder Woche mit großem Gewinn. Die Artikel sind anspruchsvoll geschrieben - und dennoch sehr spannend! Zu meinen Lieblingsautoren gehört Michael Paulwitz, der, wenn ich richtig informiert bin, ein Bruder von Thomas Paulwitz (Deutsche Sprachwelt) ist. Unter dem folgenden Link finden Sie einen lesenswerten Artikel von Michael Paulwitz zum EU-Vertrag von Lissabon. Er ist in der selben Woche erschienen wie das oben angegebene Interview mit Prof. Schachtschneider.

http://www.jf-archiv.de/archiv08/200822052301.htm

Was Paulwitz schreibt, ist den Parlamentariern des Deutschen Bundestages natürlich ein Dorn im Auge, denn der Autor benennt hier einige sehr unbequeme Tatsachen!






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#75

RE: "Deutsche Sprachwelt" wirbt für "Junge Freiheit"

in Aktivitäten zur Sprachpflege 20.08.2008 18:51
von AndyOSW • 631 Beiträge

Zitat von Laurissa
Ich versuche nicht, den Nationalkonservatismus der JF zu verschleiern. Seit wann ist es eigentlich in Deutschland anrüchig bzw. verboten, nationalkonservativ zu sein bzw. nationalkonservativen Journalismus zu betreiben?!
Es ist nicht verboten, ich verbiete es denen und Ihnen nicht. Aber akzeptieren Sie bitte, dass ich eine andere Sicht auf die Dinge habe und damit zu einer anderen Ansicht als Sie komme. Nichtsdestoweniger bin ich gespannt auf Ihre eigene Meinung, nicht die der JF-Autoren, die las ich meistens schon.

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