#31

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 13.04.2007 17:26
von Merlot • 37 Beiträge

"Wir leben in der EUROPAEISCHEN Union....."

Stimmt, aber die Tuerkei ist doch auch noch halb europaeisch; Sie ist die sprickwoertliche Bruecke zwischen Osten und Westen, der sogenannte "Pufferstaat", der als quasi Vermittler im internationalen Drogenhandel funktioniert. Zumindest die westliche Tuerkei ist sowieso fast Abendland, auch wenn sie ein muslimischer Staat sei. Gottesstaat ist sie aber nicht.

Ich meine wiederum, Europa, bzw. Deutschland, braucht die Tuerkei!
Merlot

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#32

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 13.04.2007 17:26
von Merlot • 37 Beiträge

"Wir leben in der EUROPAEISCHEN Union....."

Stimmt, aber die Tuerkei ist doch auch noch halb europaeisch; Sie ist die sprickwoertliche Bruecke zwischen Osten und Westen, der sogenannte "Pufferstaat", der als quasi Vermittler im internationalen Drogenhandel funktioniert. Zumindest die westliche Tuerkei ist sowieso fast Abendland, auch wenn sie ein muslimischer Staat sei. Gottesstaat ist sie aber nicht.

Ich meine wiederum, Europa, bzw. Deutschland, braucht die Tuerkei!
Merlot

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#33

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 13.04.2007 19:40
von Contravaniloquentiam • 242 Beiträge
Lieber Hai,

nicht daß Sie mich mißverstehen. Ich bin nicht selbst für den Türkeibeitritt. Das ganze Modell Europa überzeugt mich ohnehin nicht so ganz (zumindest nicht in der Form). Fragen Sie also mal die Türken, wie die reagieren, wenn man sie nicht aufnimmt. Die Entscheidung liegt übrigens auch nicht bei mir, falls Sie es noch nicht wußten, also sparen Sie sich bitte die Polemik.

Zitat von Erika Ciesla
Nur mal zum Nachdenken: Der Euro ist heute schon wichtiger als der Dollar, welcher nur aus alter Gewohnheit noch als Weltwährung gehandelt wird. Die Amis würden alles tun, das wieder rückgängig zu machen; sie würden notfalls dafür sogar Kriege führen.


Woran knüpfen Sie "wichtiger"? Geht es Ihnen, wie ich aus ihrem restlichen Beitrag schließe, dabei um den Wechselkurs?

Im übrigen gebe ich dieses antiamerikanisch angehauchte Zitat zum Bedenken zurück: "Die Amis würden alles tun, um das wieder rückgängig zu machen;"
Wenn das so ist, warum führen sie denn dazu keine Kriege?

Nein, so einfach ist das nicht. Im Gegenteil: Der Ammi profitiert vom niedrigen Dollarstand. Er kann seine Waren gut exportieren, wir unsere hingegen schlechter, um es grob in die Abhängigkeit zu bringen. In der Tat ist das auch sehr vereinfacht, denn der Gedanke läßt sich nicht so einfach nach dieser Regel fortführen.
zuletzt bearbeitet 13.04.2007 19:41 | nach oben springen

#34

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 13.04.2007 19:45
von Merlot • 37 Beiträge
.......der niedrige Dollarstand aber entmutigt uns Amis, nach Europa in Urlaub zu fahren, wohingegen die Tuerkei Lira zu Dollar uns viel attraktiver aussieht!! -:)
Merlot
zuletzt bearbeitet 13.04.2007 19:47 | nach oben springen

#35

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 13.04.2007 22:19
von Der fröhliche Hai

Contravaniloquentiam schrieb:

In Antwort auf:
Die Entscheidung liegt übrigens auch nicht bei mir, falls Sie es noch nicht wußten, also sparen Sie sich bitte die Polemik.


Was versuchen Sie mir denn jetzt unterzuschieben? Was ist denn polemisch?

An welchem Beispiel machen Sie das fest. Offensichtlich kennen Sie nicht alle Fakten.

Wenn Sie also meine Argumente nicht wiederlegen können, wäre ich Ihnen verbunden, wenn Sie mir nicht Polemik unterstellen, das ist zu billig.


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#36

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 09:19
von Contravaniloquentiam • 242 Beiträge
Naja, dann ist es ja gut, daß ich Sie habe, da Sie mich ja offensichtlich gut kennen.

Vielleicht lesen Sie meine Beiträge noch einmal. Bedenken Sie, ich bin Norddeutscher und setze nicht hinter jeden Satz ein Satzzeichengelöt: ;-) Vielleicht hilft es an mancher Stelle zur Interpretation. Ich werde mich bessern.

Was Ihr Zitat betrifft: Ich bin wirklich nicht der, der entscheidet, glauben Sie mir. Insofern richten Sie Ihre Kritik an den Falschen. Wenn Sie das mit dem Drogenhandel nicht glauben, dann fehlen auch Ihnen offensichtlich alle Fakten.
zuletzt bearbeitet 14.04.2007 09:24 | nach oben springen

#37

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 10:12
von Erika Ciesla • 116 Beiträge

In Antwort auf:
Wenn das so ist, warum führen sie denn dazu keine Kriege?

Mit Verlaub, sind Sie blind? Sehen Sie es denn nicht? Sie führen doch Kriege!

Zum Beispiel im Irak! Was hat Saddam Hussein, dieser Hundsfott, nicht schon alles angerichtet, weswegen man ihn längst hätte greifen müssen, und man griff nicht? Warum erst jetzt, just als er damit begann, sein Öl nicht allein gegen Dollar, sondern auch gegen Euro zu verkaufen?

Warum diese merkwürdige (und wahrlich beängstigende!) Zuspitzung der Lage im Bezug auf den Iran? Natürlich finde auch ich es bedrohlich, eine Atombombe in der Hand eines Idioten zu wissen, und würde es gerne verhindern. Andererseits, der Wahnsinnige von PjönJang hätte angeblich (sagt er!) auch eine, was man aber merkwürdigerweise, mit geringer Mißbilligung nur, zur Kenntnis nahm.

Ist die eigentliche Bombe des Irans vielleicht gar nicht »die Bombe«, sondern eher die dort in Absicht gestellte neue Ölbörse, wo der Handel auf Euro-Basis abgewickelt werden soll?

Ein altes berliner Sprichwort sagt: »Nachtigall, ick hör Dir trappsen!«

Servus!
Erika Ciesla

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#38

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 10:19
von Erika Ciesla • 116 Beiträge

In Antwort auf:
Ich meine wiederum, Europa, bzw. Deutschland, braucht die Tuerkei!

Wofür?

Und was war an dieser Mitteilung so wichtig, daß man sie gleich zweimal publizieren mußte? ;-)


Erika Ciesla

PS.
Bei offensichtlichen Fehlpublikationen (zum Beispiel Dubletten), oder auch bei solchen Beiträgen die der Autor entfernte und mangels eines Löschknopfes leer stehen lassen mußte, sei die Moderation gebeten, das Ding zu löschen. Niemand wird daraus den Vorwurf erheben, es fände Zensur statt.

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#39

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 10:45
von Erika Ciesla • 116 Beiträge

In Antwort auf:
Das ganze Modell Europa überzeugt mich ohnehin nicht so ganz (zumindest nicht in der Form).

Das ist wiederum eine andere Frage. Natürlich wäre es klüger gewesen, Europa erst zu reformieren, und dann zu erweitern, denn jetzt scheint die Reform nahezu unmöglich.

Reform? Natürlich – denn wir müssen von der Einstimmigkeit zur Merhrheit finden. Mit Sechs Mitgliedern war das noch leidlich machbar, aber auch nicht immer. Jetzt sind wir ca. viermal so viele, das geht das gar nicht mehr. Es ist ein unding, daß nur ein Land, sei es das große Deutschland, sei es das kleine Luxemburg, allein eine Gemeinschaft von nahezu 500 Millionen Menschen blockieren kann. Das zu ändern tut not!

Andererseits aber genieße ich durchaus auch die Vorteile Europas, und ebenso des Euro. Ich werde nie wieder in Frankreich fünf Mark für ein Bier bezahlen müssen, das eigentlich nur fünf France gekostet hätte.

Satut!
Erika Ciesla

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#40

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 11:03
von Contravaniloquentiam • 242 Beiträge
Zitat von Erika Ciesla
Mit Verlaub, sind Sie blind? Sehen Sie es denn nicht? Sie führen doch Kriege!


Mit Verlaub, sind Sie kurzsichtig? - Oder glauben Sie wirklich, diese Kriege würde geführt, um allein den Dollarkurs zu stabilisieren (denn so interpretiere ich Ihre Aussage auf die Überlegenheit einer Währung)?
zuletzt bearbeitet 14.04.2007 11:03 | nach oben springen

#41

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 12:22
von Erika Ciesla • 116 Beiträge

In Antwort auf:
Mit Verlaub, sind Sie kurzsichtig?

Das wird die Zukunft weisen!

Aber ich gestatte mir anzumerken, daß Sie offenbar die Problematik nicht begreifen. Natürlich führen die USA keinen Krieg, um den Dollar zu stützen, da wären sie ja meschugge. Sie lassen doch ganz im Gegenteil den Dollar absichtlich verfallen, weil sich auf diese Weise ihre Auslandsschulden (ca. 8 Bill. Dollar) mindern, ohne daß sie dafür tilgen müßten.

Krieg führen sie nur, wenn jemand den Dollar nicht nehmen will.

Heil Buh!
Erika Ciesla

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#42

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 14:13
von Contravaniloquentiam • 242 Beiträge
An Erika Ciesla:
Zunächst schrieben Sie:
(Hervorhebungen durch mich.)
In Antwort auf:

Nur mal zum Nachdenken: Der Euro ist heute schon wichtiger als der Dollar, welcher nur aus alter Gewohnheit noch als Weltwährung gehandelt wird. Die Amis würden alles tun, das wieder rückgängig zu machen; sie würden notfalls dafür sogar Kriege führen.


Darauf stellte ich fest, daß die Wichtigkeit des Dollars Ihrer Meinung nach offensichtlich an dem Wechselkurs gegenüber anderen Währungen gemessen werde. Ich stellte in Frage, daß die US und A Kriege führten, um, wie Sie sagen "das wieder rückgängig zu machen".
Nun behaupten Sie, daß ich die Problematik nicht begreife, stützen aber meine These:

In Antwort auf:
Natürlich führen die USA keinen Krieg, um den Dollar zu stützen, da wären sie ja meschugge. Sie lassen doch ganz im Gegenteil den Dollar absichtlich verfallen, weil sich auf diese Weise ihre Auslandsschulden (ca. 8 Bill. Dollar) mindern, ohne daß sie dafür tilgen müßten.

Krieg führen sie nur, wenn jemand den Dollar nicht nehmen will.




Die US-Problematik bilde ich mir ein, ansatzweise zu verstehen (wer soll da völlig durchsteigen?). Was ich hingegen nicht begreife, ist Ihr Argumentationsgang. Ich wage anhand obiger Zitate zu behaupten, daß Sie sich widersprechen.
zuletzt bearbeitet 14.04.2007 14:17 | nach oben springen

#43

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 15:41
von Der fröhliche Hai

Conti schrieb:

In Antwort auf:
Naja, dann ist es ja gut, daß ich Sie habe, da Sie mich ja offensichtlich gut kennen.

Vielleicht lesen Sie meine Beiträge noch einmal. Bedenken Sie, ich bin Norddeutscher und setze nicht hinter jeden Satz ein Satzzeichengelöt: ;-) Vielleicht hilft es an mancher Stelle zur Interpretation. Ich werde mich bessern.

Was Ihr Zitat betrifft: Ich bin wirklich nicht der, der entscheidet, glauben Sie mir. Insofern richten Sie Ihre Kritik an den Falschen. Wenn Sie das mit dem Drogenhandel nicht glauben, dann fehlen auch Ihnen offensichtlich alle Fakten.


Wie? Was? Habe ich einen Ihrer gut getarnten Witze übersehen? Vielleicht schicken Sie mir ne PN und erklären's mir, denn ich habe Ihre Beiträge durchgelesen. Wir klären das.

Was den Drogenhandel angeht. Es kann doch nicht sein, daß nur weil die Türkei viel gegen den Drogenschmuggel tut, jeder Staat sollte das ja eigentlich, in die EU aufgenommen wird. Da käme es uns billiger, wenn wir ihr das Geld dafür einfach so überweisen würden.

Gruß vom Hai

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#44

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 15:46
von Der fröhliche Hai

Grundsätzlich zum Dollar mag diese Hintergrundinfo ganz informativ sein. Ja die Amis spielen immer ehrlich:

08.01.2007

Am Sonntag legte der Wirtschaftsjournalist, langjährige Wirtschaftskorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und Autor des Buches Geldmacher, Klaus W. Bender, in einem von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) veröffentlichten Artikel erneut zahlreiche Hinweise vor, die den Schluß zulassen, daß der US-Geheimdienst CIA selbst für die Herstellung der seit Jahrzehnten "gefürchteten" kaum erkennbaren Fälschungen von US-Banknoten - "Supernotes" - verantwortlich ist.

Bereits im Jahr 1989 war in der philippinischen Hauptstadt Manila erstmals eine Fälschung einer vom "Federal Reserve System" der USA herausgegebenen 100 US-Dollar-Banknote entdeckt worden. Selbst Experten war es allein durch optische und manuelle Überprüfung der Banknote nicht möglich, sie als Fälschung zu identifizieren. Diese Fälschungen werden seither als "Supernotes" bezeichnet. Seitdem wurden zahlreiche Länder von den USA verdächtigt, für die Herstellung dieser Fälschungen im großen Stil verantwortlich zu sein. Bemerkenswert ist hier sicherlich, daß diese vorgeblich Schuldigen ebenso häufig wechselten, wie der vermeintliche "Hauptgegner" der USA. Zu den Ländern beziehungsweise Organisationen, denen vorgeworfen wurde, "Supernotes" im Wert von bis zu 250 Millionen US-Dollar jährlich herzustellen, um so einen "ökonomischen Krieg" gegen die USA zu führen, gehörten die DDR ebenso wie der Iran, Syrien und die Hizb Allah. Derzeit wird dies Nordkorea vorgeworfen.

Als "Beweise" hierfür - ein im Zusammenhang mit den vorgeblichen Massenvernichtungswaffen des Iraks im Vorwege des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der USA gegen das Land sicherlich belasteter Begriff - werden nordkoreanische Diplomaten, bei denen große Mengen der gefälschten Banknoten gefunden wurden und Aussagen nordkoreanischer Überläufer genannt. So war 1998 ein Wirtschaftsattaché der nordkoreanischen Botschaft in Moskau in Wladiwostok mit "Supernotes" im "Wert" von 30.000 US-Dollar "geschnappt" worden. Fünf Jahre später lief eben dieser Mann über und wurde zum "Kronzeugen" für die vorgebliche Urheberschaft Nordkoreas an den Fälschungen. Wie zweifelhaft die Aussagen derartiger Flüchtlinge und Regimegegner sind, hat einmal mehr die Vorbereitungsphase zum Angriff auf den Irak belegt, als mehrere "Exiliraker" vorgeblich detailliertes "Wissen" über irakische Massenvernichtungswaffen "preisgaben".

Tatsächlich deuten allerdings zahlreiche Indizien auf eine Urheberschaft der USA selbst hin.

"Es fehlt weder der in das Papier eingelassene hauchdünne Polyester-Sicherheitsfaden mit dem Aufdruck 'USA 100' in positiver Mikroschrift noch das abgestuft plazierte Wasserzeichen. Dafür benötigen die Fälscher mindestens eine Versuchspapiermaschine. Die chemisch-physikalische Analyse eines Papierexperten hat zusätzlich ergeben, daß die verwendete Baumwolle aus den amerikanischen Südstaaten stammt", so Bender in seinem Artikel, wobei er allerdings zugesteht, daß diese Baumwolle frei verkäuflich ist.

Außerdem werden die "Supernotes" im aufwendigen Stichtiefdruckverfahren angefertigt, was Bender zufolge "in der langen Geschichte der Notenfälschungen" bisher nur einmal, bei den Fälschungen britischer Pfund-Noten durch Deutschland im Zweiten Weltkrieg, verwendet wurde. Hierfür werde eine Intaglio-Stichtiefdruckmaschine, die nur von dem Würzburger Unternehmen KBA Giori hergestellt werden und - verständlicherweise - nicht frei erhältlich sind, benötigt. Zwar hat Nordkorea in den 70er Jahren eine solche Maschine gekauft, diese ist aber Bender zufolge nicht nur veraltet und für den Druck von "Supernotes" ungeeignet, sondern außerdem aufgrund fehlender Ersatzteile nicht funktionsfähig. Behauptungen, Nordkorea habe in den 90er Jahren eine moderne Druckmaschine von KBA Giori beschaffen können, bezeichnet Bender als "frei erfunden".

Die Analyse eines nicht genannten kriminaltechnischen Labors habe außerdem ergeben, daß die für die Fälschungen verwendeten Sicherheitsfarben mit jenen der Originale übereinstimmten. Dies gelte "sogar für die teure OVI-Changierfarbe, die je nach Einfallswinkel des Lichtes ihr Aussehen verändert". Diese Farbe wird ausschließlich von dem schweizer Unternehmen Sicpa hergestellt. Die nur für die US-Dollar-Noten hergestellte Farbkombination wird "vom amerikanischen Lizenznehmer in hochsicheren Fabriken in den Vereinigten Staaten angerührt" - wie auch die anderen Sicherheitsfarben.

Bemerkenswert ist hier auch, daß Sicpa sich weigert, Aussagen zur Herkunft der Farben auf den Fälschungen zu machen, obwohl die von dem Unternehmen hergestellten Farben geheime Markierungen enthalten, die eine Rückverfolgung bis zur einzelnen Produktionscharge zulassen.

Auch sämtliche Verbesserungen, die seit 1996 an den US-Dollar-Noten vorgenommen wurden, um sie besser vor Fälschungen zu schützen, wurden offenbar problemlos von den Produzenten der "Supernotes" nachvollzogen. So gibt es beispielsweise eine Mikroschrift, die teilweise nur 0,0006 Millimeter hoch ist, auf den "Supernotes" aber selbst mit Hilfe eines Mikroskops nicht als Fälschung zu identifizieren ist.

Während die Fälscher also offensichtlich ihr Handwerk beherrschen und auch im Besitz der richtigen Sicherheitsfarben sind, wenden sie die infrarotsensitive Sicherheitsfarbe derart "blödsinnig" an, daß "jedes Banknotenprüfsystem die sofort als Fälschung erkennt", so Bender weiter. Außerdem wurden - im offensichtlichen Widerspruch zum Jahresausstoß von "Supernotes" im "Wert" von 250 Millionen US-Dollar - nach bisher nur "Supernotes" im Gesamtwert von etwa 50 Millionen US-Dollar gefunden - seit 1989.

Tatsächlich ist andererseits genau die CIA im Besitz einer für die Herstellung derartiger Fälschungen notwendigen Stichtiefdruckmaschine, so Bender. Diese stehe in einer "Geheimdruckerei" der CIA nördlich Washingtons.

Ein Bericht des Scotsman vom September 2003 belegt, daß dies keineswegs das erste Mal wäre, daß die CIA in großen Mengen Falschgeld herstellte. Im Rahmen des "Kalten Krieges" setzte die CIA in Asien "hochentwickelte Druckmaschinen" ein. Damals waren riesige Mengen gefälschter US-Dollars hergestellt worden, um mit ihnen in China Goldvorräte aufzukaufen, damit diese nicht den vorrückenden Kommunisten in die Hände fielen. Die Druckmaschinen hierfür standen Professor Richard Aldrich von der Universität von Nottingham zufolge "höchstwahrscheinlich im 'regionalen Dienstzentrum' der CIA am Roxas Boulevard" - in Manila, wo Jahre später auch die erste "Supernote" entdeckt wurde.

Letztlich wäre die Herstellung solcher - fast - perfekter Fälschungen durch die CIA geradezu logisch - und könnte angesichts der zahllosen tiefen Verwicklungen in Waffen- und Drogenhandel auch kaum verwundern. Nicht nur, daß so einmal mehr "Missionen" der CIA problemlos finanziert werden könnten, ohne hierfür "offizielle" Gelder - über die auch Rechenschaft abgelegt werden muß - verwenden zu müssen, dies böte noch entscheidende weitere Vorteile. Zunächst einmal entstünde den USA selbst hierdurch keinerlei Schaden, da durch den tiefgreifenden "Kunstfehler" eine Einfuhr in die USA - und damit in den heimischen Wirtschaftskreislauf - praktisch auszuschließen wäre. Darüberhinaus böte dies aber eben auch eine sehr effektive Art, Geldströme zu verfolgen und Verbindungen aufzudecken, da die Quelle eines jeden Scheins eindeutig klar wäre, wie auch deren Empfänger und die Person, die letztlich bei einer Kontrolle im Besitz dieser Scheine gefunden wird.

Andererseits ermöglicht dies außerdem ein weitaus risikoärmeres Vorgehen für die CIA, da die kriminellen Wege der Geldbeschaffung - die immer das Risiko der Entdeckung als auch zusätzliche Mitwisser mit sich bringen - wegfallen.

Auch wenn Bender in diesem - und vorangegangenen - Artikeln den entscheidenden Beweis für diese Theorie schuldig bleibt, so ist doch höchst bemerkenswert, wie konsequent diese Gedanken von den Medien weltweit ignoriert werden.

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#45

RE: Türkisch als EU Amtssprache ?

in Sprachpolitik 14.04.2007 18:33
von Erika Ciesla • 116 Beiträge

In Antwort auf:
Darauf stellte ich fest, daß die Wichtigkeit des Dollars Ihrer Meinung nach offensichtlich an dem Wechselkurs gegenüber anderen Währungen gemessen werde.

Ja und genau da haben wir möglicherweise lecker aneinander vorbeigeschrieben.

Rückgängig zu machen ist, daß der Euro sich auf dem Wege befindet, anstelle des Dollar Welleitwährung zu werden, nämlich weil mit dieser Rolle auch diverse Kontrollmöglichkeiten verbunden sind, die dann verloren gingen. Und ja, ich glaube, daß diverse Kreise in den USA skrupellos genug sind, dafür auch Kriege zu führen. Wir sehen es ja immer in den Nachrichten, wie locker diesem Bush der Colt sitzt, wie er unbelehrbar versucht seine Probleme einfach wegzuräumen, anstatt sie zu lösen.

Im übrigen empfehle ich zur Lektüre was der Hai hier schrieb! Offenbar fälschen Amerikaner ihre Eigene Währung in großem Maße und schaffen so »Spielgeld« für die Welt. Und wer richtiges Geld (zum Beispiel für sein Öl) haben will, anstelle dieser »Monopoly-Blüten«, der ist ein Schurkenstaat dem dann von der US-Army, äh, Demokratie gelehrt wird.

Zu des Haien Beitrag möchte ich noch nachtragen, daß der US-Dollar auch offiziell gar kein richtiges Geld ist. Die sogenannte »Federal Reserve« ist nämlich gar keine Notenbank, wie wir sie kennen, sondern ist das Kartell aus zwölf privaten Banken, so als wenn wir nicht der EZB, sondern der Deutschen Bank, der Dresdner Bank und der Commerzbank die Aufgabe übertrügen, unser Geld zu machen.

J. F. Kennedy wollte das ändern, er wurde kurz vorher unter merkwürdigen Umständen erschossen? Ob es da einen Zusammenhang gibt, ist nicht bekannt, aber ein Motiv wäre es wohl.

»Cui bono«, sagen schon die alten Römer.

Grüßchen!
Erika Ciesla

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