#1

Langenscheidt ruft die Initiative „Jugendwort des Jahres“ ins Leben

in Aktivitäten zur Sprachpflege 02.09.2008 15:22
von AndyOSW • 631 Beiträge

Langenscheidt ruft die Initiative „Jugendwort des Jahres“ ins Leben

Mitvoten auf http://www.jugendwort.de

München, 2. September 2008. Die Langenscheidt KG, der Fremdsprachenspezialist, initiiert in diesem Jahr erstmals den Wettbewerb „Jugendwort des Jahres“. Auf der Website http://www.jugendwort.de kann ab sofort jeder seine Stimme für das „Jugendwort des Jahres 2008“ abgeben, aber auch für 2009 neue Begriffe einreichen. Als Kooperationspartner unterstützt das auflagenstärkste deutsche Jugendmagazin „Spiesser – die Jugendzeitschrift“ das Projekt.

Die Idee hinter dem „Jugendwort des Jahres" ist, den Sprach- und Wortwandel durch den kreativen Umgang der Jugendlichen mit der Alltagssprache zu präsentieren und zu dokumentieren. Ob „Beraterpommes“ für Sushi oder „Fichtenmoped“ für Kettensäge – die Einsendungen zeigen: Es mangelt nicht an originellen Wortneuschöpfungen und –deutungen. Die ab 2008 regelmäßig stattfindende Initiative der Langenscheidt KG wird jeweils im Dezember des Jahres das „Jugendwort des Jahres“ der Öffentlichkeit vorstellen.

Aus den rund 200 neuen Begriffen und Wendungen, die für das aktuelle Wörterbuch „Hä?? – Jugendsprache unplugged“ ausgesucht wurden, entstand eine Liste der 30 beliebtesten Begriffe. Diese 30 Wörter stehen ab heute im Internet unter http://www.jugendwort.de zum Voting bereit. Jeder kann mitmachen und seine Stimme für sein Jugendwort abgeben. Die 15 meistgewählten Begriffe werden einer qualifizierten Jury vorgelegt, die daraus das „Jugendwort des Jahres“ kürt.

Die Jury setzt sich u.a. aus der Redaktionsleiterin des „Spiesser – die Jugendzeitschrift“, Julia Karnahl, dem Chefredakteur der Web-TV-Plattform „Hobnox“, Uwe Viehmann, der Autorin Jana Scheerer sowie Eva Betz aus der Wörterbuchredaktion von Langenscheidt zusammen. Die Jury wird sich jährlich neu konstituieren.

Außerdem können auf http://www.jugendwort.de neue Begriffe eingereicht werden, von denen dann die originellsten Vorschläge in den nächsten Wettbewerb und damit ins Rennen um das Jugendwort 2009 eingehen.

Alle 200 neuen Begriffe sowie das „Jugendwort des Jahres“ finden sich in der aktuellen Ausgabe des Buches „Hä?? – Jugendsprache unplugged“, das im Oktober 2008 im Langenscheidt Verlag erscheint.
Gerne senden wir Ihnen ein Besprechungsexemplar zu.

Ansprechpartner Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
· Bernhard Kellner

Mies-van-der-Rohe-Str. 1
80807 München
Tel.: 089-360 96-291
Fax: 089-360 96-295

Ansprechpartnerin Produkt-PR Langenscheidt Verlag
· Simone Kohl

Mies-van-der-Rohe-Str. 1
80807 München
Tel.: 089-360 96-292
Fax: 089-360 96-295
Mail: s.kohl@langenscheidt.de

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#2

Langenscheidt sucht wieder das "Jugendwort des Jahres 2009"

in Aktivitäten zur Sprachpflege 14.08.2009 16:00
von AndyOSW • 631 Beiträge

"Mitvoten" kann jeder hier.

Die Vorschläge dieses Jahres:

Aknestäbchen - Pommes Frites
AOK-Chopper/AOK-Shopper - Rollator
bam, bäm - 1. cool, endgeil 2. allgemeiner Ausdruck der Gefühlsregung bei den Krocha
Bankster - Bankangestellter, der in der Finanzkrise spekulative Geschäfte macht
buttern - schwitzen
Crashdummy - Vollidiot
Damager - Bankmanager
Don Promillo - betrunkene Person
Edelratte - kleiner Hund von weiblichen Prominenten
Ego-Deko - Schminke, Schmuck, Tattoos und Piercings
englisches Ballett tanzen - betrunken torkeln
Faltenparty - Familienfeier
Gesichtszirkus - stark geschminktes Gesicht
Hagelschaden - Cellulite
hartzen - 1. gammeln, sinnlos rumhängen 2. arbeitslos sein
Jambajaner - Person, die nervige Klingeltöne mit dem Handy laut in der Öffentlichkeit hört
KnickKnack - Sex
Knieschoner - Hängebusen
Komajunkie - ständig betrunkener Jugendlicher
korall - cool, angesagt
Kukidentdampfer Ausflugsschiff
mausgerecht - Extrawünsche berücksichtigend
obama - neu, innovativ
Pisaopfer - Schulabgänger mit mangelnder Allgemeinbildung
Pornflakes - Viagra
Rudelgucken - Public Viewing
Schizo-Clip - Bluetooth-Ohrclip (Headset fürs Handy)
Schnecken-TÜV - Frauenarztbesuch
untermoppelt - sehr dünn
verschnitzeln - verhauen, verpatzen


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#3

Berliner Morgenpost: Das Jugendwort des Jahres 2009 steht fest!

in Aktivitäten zur Sprachpflege 01.12.2009 15:41
von AndyOSW • 631 Beiträge

Berliner Morgenpost: Das Jugendwort des Jahres 2009 steht fest!

Die Jugendlichen bildeten aus dem umgangssprachlichen Begriff Hartz IV, der unter anderem für das offizielle Arbeitslosengeld II steht und bereits im Jahr 2004 von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zum Wort des Jahres gewählt wurde, das Verb „hartzen“.

Der Begriff bedeutet „arbeitslos sein“ oder „rumhängen“. Rund 45.000 Interessierte, und damit 80 Prozent mehr als im Vorjahr, beteiligten sich im Internet unter http://www.jugendwort.de an der Auswahl der Top 15 für das Jugendwort des Jahres 2009.

Aus diesen Top 15 wählte eine Jury den diesjährigen Gewinner und die Plätze zwei bis fünf. Zum zweiten Mal rief der Langenscheidt-Verlag in Kooperation mit der Jugendzeitschrift "Spiesser" und dem Social-Network MySpace zur Wahl des Jugendwortes des Jahres auf.

Besonders interessant war laut Jury, dass vier Begriffe aus den Top 5 eng mit aktuellen gesellschaftlichen Themen verwoben sind. So zeige sich die ständige Kreativität der Jugend, die aktuelle Geschehnisse und Problematiken beobachtet, einordnet und dann in ihre Sprache „übersetzt“.

Ganz besonders beim Wort „hartzen“, das sich in der Ursprungsform „Hartz IV“ im Sprachgebrauch der Erwachsenen und der öffentlichen Diskussion festgesetzt hat und nun in abgewandelter Form und mit zusätzlichen Bedeutungen in die Jugendsprache übernommen wurde, komme dies zum Ausdruck.

Spannend sei der Begriff auch hinsichtlich seiner kreativen Wandlungsmöglichkeiten, da sich aus ihm viele neue Wörter bilden lassen könnten, wie zum Beispiel „rum-, mit-" oder "abhartzen“ und „Hartzer“.



Kommentar von Hendrik Werner:

Wie schon sein Vorgänger "Gammelfleischparty" wirft auch das Jugendwort 2009 "hartzen" kein gutes Licht auf die Wahrnehmung sozialer Wirklichkeit. Wer "hartzen" sagt und "gammeln" meint, hat keine differenzierte Vorstellung von den Widrigkeiten, die ein Leben im Zeichen von Hartz IV mit sich bringen kann.

Das Jugendwort 2009 "hartzen" mag sich lustig anhören, doch leider verweist es auf eine unangenehme Realität

Es spricht für Reichweite und Wirkungsmacht des jetzt gekürten Jugendwortes des Jahres, dass es in seiner substantivischen Form bereits bei den Erwachsenen angekommen ist. „Wenn man Jugendliche fragt, was wollt ihr werden, antworten sie: Ich werde Hartzer“, hat Heinz Buschkowsky, Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln neulich gesagt.

Diese kaum erstrebenswerte Art des Broterwerbs wird anscheinend auch jenseits sozialer Problemstadtteile zusehends populär: Das Verb „hartzen“ ist im Münchner Verlagshaus des Wettbewerbsinitiators Langenscheidt von einer Jury als Jugendwort 2009 ausgezeichnet worden. Es tritt damit die Nachfolge des Begriffs „Gammelfleischparty“ an, der im vergangenen Jahr ganz oben aufs Sprachtreppchen gehievt wurde.

Von einem Tätigkeitswort im strengen Sinne zu sprechen, verbietet sich bei dem neuen Siegerbegriff freilich. Denn im Jugendjargon steht der Ausdruck „hartzen“ für prekäre Untätigkeit: Als seine Synonyme gelten „gammeln“ und „sinnlos rumhängen“, wie es erläuternd in der jüngsten Ausgabe des Langenscheidt-Nachschlagewerks „Hä?? Jugendsprache unplugged 2010“ heißt.

Es ist vor allem diese Konnotation der verbalen Quasi-Neuschöpfung, die wie die Hauptwortvariante auf den früheren VW-Vorstand Peter Hartz und die nach ihm benannten Arbeitsmarkt-Reformen zurückgeht, die das Jugendwort 2009 brisant und zu einem Politikum macht.

Wenn eine soziale Realität so unmittelbar und zudem mit einem so defätistischen, ja, deterministischen Unterton im Juveniljargon gespiegelt wird, wie das beim Wort „hartzen“ der Fall ist, lässt sich das keineswegs der deutschen Sprachwirklichkeit anlasten, sondern nur jenen tristen gesellschaftlichen Verhältnissen, die der Begriff abzubilden versucht.

Zugleich zeigt der Ausdruck in ähnlich drastischer und beunruhigender Weise wie der Vorjahressieger, als wie heillos gespalten und also nicht auszusöhnen viele Jugendliche deutsche Lebensweisen wahrnehmen: So wie „Gammelfleischparty“ als Synonym für Feiern von Menschen, die älter als 30 sind, einer Apartheid von Alten und Jungen zuarbeitet, trennt das Wort „hartzen“ die Bevölkerung rigide in Tätige und Untätige, in Arbeiter und Nichtstuer.

Dabei ist die neue Begriffsbesetzung in den Mündern Heranwachsender deutlich negativ, wenn nicht sogar sozialdarwinistisch grundiert: Wer „hartzen“ sagt und „gammeln“ meint, hat allem Anschein nach keine differenzierte Vorstellung von all den Widrigkeiten, Demütigungen und Frustrationen, die eine ungewollte Lebensphase im Zeichen von Hartz IV bzw. Arbeitslosengeld II mit sich bringen kann.

Auch einige der Jugendwörter auf den nachfolgenden Rängen zeugen von einer rhetorischen Verarbeitung aktueller gesellschaftlicher Fährnisse. Beispielsweise der drittplazierte „Bankster“, eine Verschmelzung von Banker und Gangster, die das Spekulantentum in der Weltwirtschaftskrise anprangert.

Oder das auf den fünften Platz gewählte Wort „Pisaopfer“, das laut Langenscheidts Adoleszentenlexikon für einen „Schulabgänger mit mangelnder Allgemeinbildung“ steht. Bleibt noch nachzutragen: Rang zwei, den der lautmalerisch wuchtige Einsilber „bam“ belegt – laut Langenscheidt als Synonym für „cool“ bzw. „endgeil“ (was auch immer das sein soll). „Rudelgucken“ schließlich, der viertplazierte Begriff, ist eine recht originelle Eindeutschung des für Fußball-WM-Freunde auch 2010 obligatorischen Zeitvertreibs „Public Viewing“.

Auffällig am Ergebnis der Endausscheidung ist der Zeitbezug beinahe aller Begriffe aus der Jugendsprache. Da Sprache ein Verarbeitungsmodus unterschiedlicher Lebenswirklichkeiten ist, deutet das Ranking darauf hin, dass Jugendliche durchaus und in erstaunlich aktueller Weise Anteil an sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Fragestellungen nehmen. Über den Grad und die Fundierung ihrer Politisierung freilich sagen die bloß fragmentarischen Inspektionen ihrer Rhetorik naturgemäß nichts aus.

Mehr als 45.000 Jugendliche (Vorjahr: 25.000) hatten im Internet Vorschläge unterbreitet und für ihre jeweiligen Favoriten gestimmt. Darunter waren auch so verächtliche und, nun ja, krasse Begriffe wie „Faltenparty“ (Familienfeier) und „Hagelschaden“ (Cellulite), angestrengt kalauernde Neologismen wie „Pornflakes“ (Viagra) und „Arschkordeln“ (Stringtangas) sowie bereits leicht angestaubt wirkende Verbalfügungen wie „Edelratte“ (Promi-Hündchen) und „Schottergott“ (Geldautomat).

Die 15 meistgenannten Ausdrücke zogen über eine Shortlist ins Finale ein. Zu den Juroren zählten bei der zweiten Auflage des Wort-Wettbewerbs neben Verlags- und Medienleuten, Philologen und Künstlern mit Mohaman und Domenico auch zwei 14-jährige Hauptschüler mit Migrationshintergrund.

Florierendes Geschäft

So florierend scheint das Geschäft mit dem Juveniljargon zu sein, dass sich neben dem Langenscheidt-Verlag, der von seinem ersten Jugendwörterbuch 65.000 Exemplare verkauft hat, auch die Mitbewerber ein ordentliches Stück vom geldwerten Wortstoffhof sichern wollen: Pons ist mit einem „Wörterbuch der Jugendsprache“ ebenso am Markt vertreten wie der Duden mit einem „Wörterbuch der Szenesprachen".

Die Konzepte ähneln einander zwar, sind aber nicht austauschbar. Langenscheidt und Pons setzen auf pädagogischen Eros und Internationalität (den deutschsprachigen Begriffen sind englische und romanische Entsprechungen zugeordnet), Duden wiederum geht es darum zu tun, neben dem Jugendjargon auch eine Vermessung der Sprachwelt in anderen Lebens- und Arbeitsbereichen zu leisten – etwa auf den Feldern Netzwerkkultur, Medien, Computertechnologie und Universität.

Für alle Sachwalter jugendlichen Sprechens gilt die nämliche Hoffnung: dass der absehbare Siegeszug des Jugendworts 2009 auf die Sprache beschränkt bleibt. Sonst könnte es passieren, dass die Jugend von heute vor lauter Rumgehartze nicht mehr dazu kommt, neue Worte zu kreieren, über die sich trefflich streiten lässt.

Hendrik Werner ist Mitglied der Jury des Langenscheidt-Verlages.


zuletzt bearbeitet 01.12.2009 15:48 | nach oben springen

#4

RE: Berliner Morgenpost: Das Jugendwort des Jahres 2009 steht fest!

in Aktivitäten zur Sprachpflege 01.12.2009 21:24
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge

Interessant!

Als ich um die 16 war, Mitte der 80er war das, da stand "harzen" für das Rauchen von Cannabisprodukten, eine Variante zu "haschen", "perzen", "quarzen", "kiffen" also.

Viel wichtiger: damals herrschte noch Helmut Kohl über die westliche Hälfte des unvereinigten Deutschland, und von den Hartz-Reformen der Regierung Schröder konnte noch niemand etwas ahnen.

Sprachwandel geht mitunter seltsame Wege.

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#5

Berliner Morgenpost: Warum das "Unwort des Jahres" langsam nervt

in Aktivitäten zur Sprachpflege 07.12.2009 15:45
von AndyOSW • 631 Beiträge

Berliner Morgenpost: Warum das "Unwort des Jahres" langsam nervt

Unwort, Jugendwort, bedrohte Wörter, eingewanderte Wörter, Szenesprache und so weiter: Langsam fangen die ganzen Wortwahlen an zu nerven. Entweder wird "Sprachkritik" das letzte Unwort des Jahres oder aber wir verlangen Sprachpflege total! Vom Schimpfwort bis zum Kosewort.

Das „Unwort des Jahres“ ist zwar noch nicht gewählt, aber die Veranstalter sind vorsichtshalber nun schon einmal mit den besten Vorschlägen an die Öffentlichkeit gegangen: „Leistungsträger“ oder „Kopftuchmädchen“ könnten es werden, besonders häufig aber wurde bisher „betriebsratsverseuchte Mitarbeiter“ eingereicht.

Nun ist die dreiste Arroganz, die hinter etwa letzterer Formulierung steht, sicher wirklich widerlich. Aber langsam drängt sich doch auf, dass nicht Betriebsräte das Land verseuchen, sondern viel eher die wütende Lust an der Sprachkritik. 1500 Vorschläge kamen bei der „Unwort“-Aktion schon an, viel mehr als in den Vorjahren. Aber die ist ja nur eine von etlichen Aktionen.

Wir haben internationale Wörter des Jahres („Twitter“ ist das englische, jedenfalls nach einem der vielen Wettbewerbe), bedrohte Wörter, eingewanderte Wörter, ausgewanderte Wörter, Jugendwörter des Jahres (derzeit: „hartzen“). Sätze des Jahres. Ein „Blog-Wort“ des Jahres wird gefordert.

Man suhlt sich in soviel Semantik, da interessiert die Welt da draußen natürlich nicht mehr. Gemäß der Philosophie des Jahres gibt es sie vielleicht nicht, wer weiß. Hier kommt jetzt, ganz ohne Abstimmung, die Erkenntnis des Jahres: Die Sache nervt. Sie fängt an zu stinken.

Entweder wird „Sprachkritik“ das letzte Unwort des Jahres, und danach schafft der Zirkus sich selbst ab. Oder aber wir verlangen Sprachpflege total! Das Schimpfwort des Jahres („Größte Pfeife unter Gottes Sonne“), das Kosewort des Jahres (irgendwas mit „Zweiohr“), die Vornamen des Jahres (alle von Guttenberg) und irgendwo muss noch „Minarettverbot“ hin.

Ach so, ist ja schon: Wort des Jahres in der Schweiz nämlich, keineswegs Unwort, wurde vergangenen Mittwoch entschieden. Unsere Worte des Jahres lauten: „langweilig“ und „erwartbar“. Sie beschreiben die vielen, vielen sprachkritischen Aktionen, von denen manche früher mal gut waren, bevor sie in irre Betriebsamkeit übergangen sind. Einreichungen für das Schweigen des Jahres werden ab sofort entgegen genommen.

Thomas Lindemann

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#6

RE: Berliner Morgenpost: Warum das "Unwort des Jahres" langsam nervt

in Aktivitäten zur Sprachpflege 08.12.2009 09:14
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge

Da hat sich aber einmal jemand wieder so richtig schön aufgeregt. Fragt sich nur, worüber?

Darüber, daß Sprachgebrauch beobachtet, festgehalten und - wie verwerflich! - zu allem Überfluß auch noch bewertet wird?

Ja HOFFENTLICH! kann ich dazu nur sagen.

---

Für den Schweiger des Jahres nominiere ich Thomas Lindemann. Er nervt.


zuletzt bearbeitet 08.12.2009 09:16 | nach oben springen


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