#46

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 14:58
von Der fröhliche Hai

Gut, Tilo

das erkenne ich an.

Du bemühst Dich in Deinem letzten Betrag in Normalsprache zu schreiben. Ich komme darauf zurück, da jetzt nur wenig Zeit bei mir vorhanden. Aber es kann ein Anfang sein.....


Wir Haie sind Wanderer zwischen den Welten ......
nach oben springen

#47

Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 15:23
von Tilo • 213 Beiträge

Nochmal:
Erkenntnis ist eine Geitesbehinderung.
Mühe ist eine seelische Last.

Ich wandle in Lust.
Normal sprechende sind Verbrecher die in der Norm gefangen sind.
Die Zurückkommenden sind im Rücken zu, was den Kundalinifluss im Rücken (Wirbelsäule) staut. Verklemmte Versagageista die Folge. Ich bin das Gift, das diese Krankheit heilt.
Also..Bruda....Denke logisch...ohne Selbstzweck...

nach oben springen

#48

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 15:34
von Der fröhliche Hai

Verrate mir: wie kann Erkenntis eine Geistesbehinderung sein? Streben wir nicht alle nach Erkennis in irgendeiner Form?

Hast Du nicht auch eine Art von Erkenntis erlangt?

Schließlich hat's Dir der liebe Gott ja auch nicht mit der Gießkanne einigschüttet. Oder? Bruda!

Das "Mühe ist eine seelische Last" sein KANN ist unstrittig. Du wandelst in Lust. Gut, bitte.

Warum sind Normalsprecher Verbrecher? Jedes 7-ährige Kind spricht normal. Da hat Deine Logik, wie wir in in Bayern sagen; ein Loch. Also antworte, aber bitte schreib mir zuliebe bitte in so einer Art Normalsprache, die Du so verachtest. Ich erzähle es auch nicht weiter.

Wann hast Du die Erkenntis Deiner Sprache erlangt? Oder wenn Du es so lieber hörst, seit wann sprichst und schreibst Du so? Was war der Auslöser? Gab es einen solchen?

Gruß vom Hai


Wir Haie sind Wanderer zwischen den Welten ......
nach oben springen

#49

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 16:30
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge
Ernsthafter Versuch...

...ob ich irgendetwas von der Tilosophie begriffen habe, wobei "begriffen" nicht greift, da Greifen immer Festhalten assoziiert, ein Festhalten aber ein untauglicher Versuch des "verlogenen" Geistes ist, der nicht den Fluß, die Dynamik des Logos fühlt, spürt, ist, selber in Selbst-Losigkeit fließen läßt, fließen lassen kann. Zu be"greifen" gibt es nichts, da der Logos sich diskriminierender Analyse, einem Ver"ständ"nis, entzieht, denn nichts steht. Es gibt nur Sein im Fluß, das ist der Logos ist das Ich Bin.

Be"griff"liches, kategorisierendes, einordnendes Denken baut künstliche Wände, Mauern, Schranken in den sich grenzenlos, unbegrenzt, unbegrenzend vollziehenden Logos. Tilos Sprache fließt mit dem Logos, im Logos, als Logos, als das uneingegrenzte Ich Bin. Dieses Ich Bin ist das Wesen von Allem, der klare Logos, und nicht das "Selbst", das der Versagergeist - und das ist dessen verlogene Lüge - vom Rest des allumgreifenden Logos als eigenständige Wesenheit abtrennt. Und wenn Tilo spricht, spricht nicht ein sich als Nicht-Logos empfindendes abgetrenntes Individuum, sondern es spricht der Logos in Einheit mit Tilo: Tilo und Logos sind wesensidentisch. Auch Schamane, Hai und alle anderen sind das, sind sich aber dessen nicht bewußt oder verleugnen es. Sie sprechen Normalsprache.

Die Normalsprache beruht auf der Illusion von Trennung und Isoliertheit, deshalb ist sie verlogen. Sie will festhalten, was nicht festzuhalten ist (als würde man den Wind in einem Schmetterlingsnetz fangen wollen). Die Normalsprache will Logos in feste Begriffsrahmen bannen, daran sie scheitert notwendig, das ist ihr Versagen. Die Normalsprache versagt, da sie Nicht-Logos ist, das trennungslose Wesen des Logos verleugnet. Sie versucht, ein starres Raster oder Gitter über den fließenden Logos zu zwingen. Das Raster ist Lüge, der Versuch allein ist Versagen.

Tilos "gebige Hilfe" dient dazu, dieses Nicht-Raster wegzuätzen, damit der Geist frei wird für den klaren Logos, damit die verlogene Trennung von individuellem Geist und Logos verschwindet und nur noch Logos ist = das Ich Bin.

---

Wahrscheinlich ging dieser Schuß voll daneben, aber den Versuch ist es wert. Ich habe dies ohne viel Reflektion aus mir hinausgeschüttet, versucht, es herausfließen zu lassen, deshalb ist es auch nicht stringent oder logisch im normalsprachlichen Sinne.

An Tilo: ich kann nur Normalsprache. Also hab Nachsicht.

Zen-Meister: Tu den Stock weg. Ich halte ja schon den Mund.

(Mu.)
zuletzt bearbeitet 05.04.2007 16:36 | nach oben springen

#50

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 16:49
von Der fröhliche Hai
Also auf gut Deutsch: Es gibt keine Regeln, wenn doch werden sie von Tilo und nur Tilo betreffend ausgelegt? Das Gesetz bin ich?

Wenn das wahr wäre, könnte man zwar sagen: aus diesem Blickwinkel nicht falsch, aber eben auch:

Ex falso quodlibet, aus Falschem folgt Beliebiges

Bitte nicht vergessen Tilo, meine Fragen zu beantworten. Denn ich strebe nach Erkenntis.

Wir Haie sind Wanderer zwischen den Welten ......

PS: Warum hast Du denn Deinen "Logisch - ICH BIN ZURÜCK" Faden nicht weitergeführt?

PPS: Schamane, sind Sie jetzt ein tilonisch erleuchteter? Können Sie jetzt Schulungen in diesem Fach anbieten, es scheint SIE haben IHN verstanden.

PPPS: Was aber IST ! der Logos denn jetzt? Wer gibt mir Antwort auf diese Zentralfrage?
zuletzt bearbeitet 05.04.2007 16:57 | nach oben springen

#51

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 17:30
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge
Hai,

Ich verstehe Tilo nicht. Ich versuchte nur, mir aus seinen Texten etwas zusammenzureimen. Leider kam dabei wohl nur Pseudo-Zen heraus. Es existieren ja durchaus Parallelen zwischen Zen und Tilos Weltsicht. Die Parallelen enden aber auch schnell, da Tilo sich auf westliche Denker (Heraklit, Nietzsche u.a.) beruft. Auch theo- oder anthroposophisches Gedankengut mache ich bei Tilo aus. Zen jedenfalls kennt überhaupt keinen Logos und würde auch keinen akzeptieren.

Soweit ich Tilo auslege (in aller Vorsicht und unter 99%iger Irrtumswahrscheinlichkeit) ist sein Logos der Urgrund von Allem, der Weltgeist, das Umgreifende Ganze, der geistige Zyklon des Universums, in dem aufzugehen für Tilo das Ziel ist.

Fragen wir Tilo: was ist der Logos?
zuletzt bearbeitet 05.04.2007 17:41 | nach oben springen

#52

Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 17:46
von Tilo • 213 Beiträge
Räuber:Verrate mir: wie kann Erkenntis eine Geistesbehinderung sein? Streben wir nicht alle nach Erkennis in irgendeiner Form?
Geheißiga: Verraten? Dann bin ein Verräter. Die Erkenntnis ist eine verratenen Verweistheit, weil sie im versuchigen Vergleich im Gleichnis verirrt ist. Kenntnis, kennen, können, ~ behindert das willkürliche machen. Menschen die gleich gültiges machen mögen, werden von verwachsenden Erwachsenden gestört, in dem diese soldatisch parolisieren: "Du musst erst diese Kenntnis erlangen, Du musst erst ein Können erlernen, bevor Du das machst. Kann ich das? Ich mache Dinge ohne können!!!
Geheißiges Gewissen im tatsächlichem machen. Immisiere die Macht des IMS. Innen wie außen sind begrenzerische Illusionen, die die Einheit verderben. Ich bin ein derwisches Wesen, das in gewillten Willen wild kürt.

Räuber: Hast Du nicht auch eine Art von Erkenntis erlangt?
Geheißga: Ja ~ an der Universität habe ich Erkenntnis erlangt, habe in dieser Erkenntnis unmoralisches geleistet, als sogenannter Naturwissenschaftler in der Umweltschadstoffforschung.
Eine kleine Biographie für die Menschen, die glauben das Ihnen das Verständnis fehle,.... für die Empfindsamheit des Wesens der Dinge, die hier leslich sind - das Eigentliche -... ! Dabei ist bedenkt, dass fehlendes Verständnis die Momentig formt, so dass Unverständliches einleuchtlicht lichtblickig empfindet ist! Bedenke - der Verstand behindert das denken! Dies ist gefindiges Gedenke des sequenten Willens im ewigen belustigtem essenstielem Gewissheitsgange:

Tilo wird da mehrlich nährig etwas einleuchlicht klar gewiss: - mögliche Weise für einigenes allgemeines Geheimnis! - - - Begreifen was Selbsterkenntnis heißt - für total gelöstes Einen! - - - Beginn des Utopischen!

Das ist so: Eine geschickte Situation ist da, die Tilo das Lösen von festen Bedingtheiten leicht einflüssig möglich macht. Eine Situation in der ich unbehindert finde, eine Situation die nicht ständig, sondern unbeständig, eher flüssig wie windig schwingig ist.

Da ist quasi niemand der drängend sagt was ich lassen muss noch was ich dringlich zu machen habe, noch dem ich Verpflichtungen oder Verantwortung gegenüber habe, sondern Menschen bei denen ich besonnene Liebe empfinde. Da!...finde ich was bediengengslose Liebe echt ist! In dieser Bedingtheit mache ich das einleuchten, was Lust im gemeinen WIR macht - wohin Intuition gleiten will, ohne dass ich an irgend welche festgeschriebenen Lehrpläne gehalten werde, Sitten oder sonst was haltend müssiges. Gemeina Wille ist dabei weniger kategorisch, sondern allgemein einleuchtig – dem einigen Einflußß des allgemeinen Menscheinens orientiert!

Tilo beschäftigt die Psyche des Menschen. Warum sind die Menschen so wie sie sind? Tilo findet da eine Reihe inspirieriger Bücher, die das eigene Denken in rührige Bewegtheit bringen. Erich Fromm, Arno Gruen, Ronals D. Laing, Moshé Feldenkrais wie Wilhelm Reich sind hier geheißen.

Gebiete sind geöffnet, die ich im ehrlichem Willen berühre. Die immige Bewegtheit des gemeinen Tuns ist die Gewissheit, dass bestimmte Dinge wenig so sind, als sie regelmüssig wie anmaßvergebend festgesprochen werden!

Ich begegne Büchern von Anthropologen (Stanley Diamond) wie echten Geisteswissensmachern (ABD RU SHIN, Graf Dürchheim), die im Geiste Nähriges für Gewissen zeugen. Ich begegne dem Gebiet der Religion (Bibel). Dabei ist, dass ich im Staatswege als Diplomagraringenieur "ausgebildet" bin. Der Natur helfen ist damals naiva Wille gewesen, der Tilo damals in dieses Studium brachte. Jetzt bin ich gewiss, der Mensch ist bedingt in der Natur! Zerstörrt der Mensch die Natur, zerstörrt er den Nährboden des beleibten Wesens, das Mensch ist! Die Natur ist das Wesen das dem Mensch feine Gebnisse (Gebete/Gebiete) bringt! Sät Mensch schlecht ist Ernte faul! Mensch ~ entwickle das gemeine ich in selbstverwickelter sichbezogener Verkehrtheit. Mögliche Weise ist einiges Gleichnis! Behindert der Mensch die entwickelnde Kraft, betreibt Mensch pestizidischen Raubbau im Nährboden in dem der eigentliche Mensch gedeiht. Das Studium gibt einen weiten Einblick in die engen Disziplinen der "Naturwissenschaften" – was jetzt gesehen, bestärkend ist.


Ich öffne das ICH, finde ganzheitliches Wissen, denke ganzheitlich, finde einleuchtige Analogien, die die Lebensymbiose einflüssig empfindlich machen.

Philosophen, besonders selbsterkenntniswillige Denka wie Nietzsche, Emmerson, Hebbel, Mulford, Thoreau wie Lichtenberg geben in Kraft bezeugta Schriftgaben eine Menge Denkimpulse die gemeinige Bewegtheit rührig gedenklichten.

Ich bezeuge, dass die einige Logik – die eigene Logik des Logoswesens – die Triebkraft ist, in der Mensch die eingebildete Trennung vom Leben bewältigt!!!


Siddharta relativiert im Kapitel "Govinda" zwischen den Dingen die sind und den Gedanken die sind! Er hält mehr von den Dingen! Er sagt: "Worte aber kann ich nicht lieben." Er findet dass die Gedanken im Worte gemacht die Schönheit der einfachen Dinge töten! Kein Wunder: ~ die Wunde der immer noch ungeklärten ~ unbefriedigten Tat zwischen Kain wie Abel ~ Vater wie Sohn ~ Mutter wie Tochter ~ Mann wie Frau ist ungestillt ~ ungeheilt!

Einstein weiß: "Wir können die Welt nicht mit den Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben." In einleutiga Analogik ist ein gemeinsames Denken eindeutig möglich! ~ Schön einig gemeint gewilldtes Denken begegnet verherrende Bedingungen in Gelöstheit! Denken ohne Muster macht Segen beweglich ~ bringt Lust in die Segenweise. Grammatik schafft grimmige Sprachmuster! Gram kommt von Grimmig, heißt es im dudischen Herkunftswörterbuch! Haben die Grammatikschaffenden einen Tik, sind Ma ~ also Mamma ~ gram....also Mamakindgrimmige Geschädigte? Nietzsche weiß: Grammatik behindert die Schönbeschwingtheit des mächtigen Klangwesens ~ geheißen deutsch! Analogik gelebt ~ gibt feine lusttolle Begeisteinheiten! Leichte feine Kräfte kriegt dabei Kind wie Weib wie Mann.
~ Mensch ~ mensche schön!
Krieg ist keine Führung, sondern ein Geschick!
Es ist einfache Analogie: schönes feines Geben macht schönes feines Kriegen, schlechtes grobes Geben macht schlechtes grobes Kriegen ~ macht groben unfeinen Geschlechterkrieg!!!
Ich finde begeistert die deutliche Analogie im Gebiet des Wortschatzes, das Gebiet der wandligen Heißweise deutsch!!!





Räuber:
Schließlich hat's Dir der liebe Gott ja auch nicht mit der Gießkanne einigschüttet. Oder? Bruda!

Geheißta: Doch. Öffne Geist, dann fließt ES, dann fließt Gott!!!
Räuber:
Das "Mühe ist eine seelische Last" sein KANN ist unstrittig. Du wandelst in Lust. Gut, bitte.
Geheißiga: Unstrittig? Im „SEIN KANN" bestreitet der verlogene Räuber das Eindeutige, also das eindeutige Logogeheiß, das im deutschen deuten gemacht ist. Deutsch ~ die Magie des Deutens. „ISCH“ ist im mayanischen der Magier.

Räuber:
Warum sind Normalsprecher Verbrecher? Jedes 7-ährige Kind spricht normal. Da hat Deine Logik, wie wir in in Bayern sagen; ein Loch. Also antworte, aber bitte schreib mir zuliebe bitte in so einer Art Normalsprache, die Du so verachtest. Ich erzähle es auch nicht weiter.
Geheißiga: Oh je ~ platte Verlogenheit der Ärgermentierigen, der relativierten Argumentiera. Das Kind wird zwangsunterrichtet, also im verpflichtetem Zwange nach unten gerichtet, in die Normalsprache einprogrammiert. Ich bin offene Liebe. Die Zuliebe ist verdammt, weil zu! Ich verachte? Das habe ich abgelegt. Zitat Nietzsche im Zarathustra ~ Vom Wege des Schaffenden ~: Einsamer, du gehst den Weg des Liebenden: dich selber liebst Du und deshalb verachtest du dich, wie nur Liebende verachten. Schaffen will der Liebende, weil er verachtet!
Wow ~ dann bin ich nach Nietzsche Logik der Liebende. Das bin ich tatsächlich, jedoch ohne „ver“ wie ohne „achten“.

Räuber: Wann hast Du die Erkenntis Deiner Sprache erlangt? Oder wenn Du es so lieber hörst, seit wann sprichst und schreibst Du so? Was war der Auslöser? Gab es einen solchen?

Gruß vom Hai
Gegeißiga: Wann ich das tatsächliche Wesen des Klangs empfindet habe? Die Frage ist verlogen gemacht. Sprache sprechen die geistig gebrechlichen. Das weiß jeda, der die Wortmagie echt liest. Geistige Lese die den verquerten Geist ins Los bringt.
Oh ja, den gab es. Eine echte Gabe, ein Einleuchtblitz. Das ist in Zeitanmassender Zählung vor etwa vier Jahren passiert. Seit dem wächst die Gewissheit, dass diese Kraft echt mächtige Gewalt ist. Ich walte im Worte ~ ich walte im Gotte. Vergebliche sind da, die an die Vergebung Gottes glauben.
Echt geheißiges Worteln Allen ~ Tilo Kaiser
zuletzt bearbeitet 06.04.2007 15:08 | nach oben springen

#53

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 17:48
von Der fröhliche Hai
Ja ganz genau. Wenn ER es uns erklären würde, was der Logos für ihn ist, ja das würde weiterhelfen. Entweder kann er es nicht oder er will es nicht. Beides wäre unverständlich aus verschiedenen Gründen.
Mal abwarten....

Also Tilo, was um alles in der Welt ist der Logos (für Dich)?

Denk daran N-Sprache zu benützen, da T-Sprache uns hier nicht weiterbringt. Wenn Du ein wahrer Könner bist, dann kannst Du auch spielerisch zwischen T-, und N-Sprache wechseln.

Gruß vom Hai

PS: Ich bin zu spät gekommen, Tilo hatte schon geantwortet. Lasse es erstmal trotzdem stehen.

Wir Haie sind Wanderer zwischen den Welten ......
zuletzt bearbeitet 05.04.2007 17:48 | nach oben springen

#54

Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 17:59
von Tilo • 213 Beiträge
Schamane ~ toll ~ ich bin begeistert!
Schamane ist noch im "Versuch" wie am Ernste gehaftet, dennoch ist das schon ein echt gewaltiges Logosgeheiß, das langsam die Normalsprache entbehrt!
Danke! Es lustet ~ stimmts :-) :-) :-)

Den Begriff begreifen habe ich lange Kraft gegeben. Wegen des Begriff begreifens. Jetzt bin ICH im Worteln. Wortschatz schön schätzen. Das schönt Gemeinheiten! Heiteres Gemeinen.
Unbegrenzt ist ohne Grenzen. Grenzenlos ist Grenze los, jedoch noch begrenzt. Schamlos bedeutet in Scham gelöst. Ohne Scham ist im Menschlichem unmöglich. Ist diese Scham verklemmt, weil sie schlecht gemacht ist, im geschlechtverkehrigem Geschlechtsgange, den Organe sogar Geschlechtsteile geheißen sind in Normalsprache....

Also ~ ein bisschen noch feile. Jedoch fliessen machen ist feina Beginn. Logos ist ohne Vollzug möglich. Da wo voll gezogen ist, ist Seele verzogen, ist Klang verzehrt.
zuletzt bearbeitet 05.04.2007 18:12 | nach oben springen

#55

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 18:02
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge

Vielleicht erklärt er es nicht, da eine Erklärung in Normalsprache für ihn verbrecherisch wäre.

Folgende Tilogik isoliere ich: (normales) Sprechen = Zeichen geistiger Ge"brech"lichkeit, = ver"brech"erisch, ver"brech"erisches Denken, daraus resultiert verbrecherischer Umgang mit der Natur wider den Logos.

Tilos Sprache ist insofern kein Sprechen in unserem Sinne, sondern Sprachmagie, klangliches Leuchtenlassen des Logos. Wer Ohren hat zu hören...der hört, was Tilo hört.

nach oben springen

#56

Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 18:09
von Tilo • 213 Beiträge
Schamane:
Soweit ich Tilo auslege (in aller Vorsicht und unter 99%iger Irrtumswahrscheinlichkeit) ist sein Logos der Urgrund von Allem, der Weltgeist, das Umgreifende Ganze, der geistige Zyklon des Universums, in dem aufzugehen für Tilo das Ziel ist.
Tilo:
Wow ~ sehr nah!!! Ohne Grund jedoch. Die Urlogik löst alle Gründe. Der Grund ist die Satz gefällte Reaktion im Gelöstem, das Geschichtete das verstandet, solange im Vergänglichem Gange gegangen ist. Das Allgeistliche das Welt löst. Die Welt ist maskiert das Edische. Der Weltgeist ist in Elfriede Jenelke möglichaweise sehr ehrlich in Wortform gebringt.
Ich bin des Weges. Wo Ziel ist, ist Gericht im Weg, ist Weg gerichtet. Wer richtet, wird jedoch gerichtet. Ich eine Alle Denkweisen, die in den Religionen zerstritten sind. Das Staat, wie der Kapitalismus ist ebenso eine Religion.

Fragen wir Tilo: was ist der Logos?

Logos ist Wort ~ Wort ist Gott. Die Logik ist das Geistesgewebe Gottes. Alle sind Gott. Wir weltlichen Götter sind darin verwoben in diesem Gewebe, verbindete ich Gebinde des bewegten Binens.
zuletzt bearbeitet 06.04.2007 15:16 | nach oben springen

#57

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 05.04.2007 22:11
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge
Nun denn, ich glaube, der Nebel lichtet sich.

Tilo, ich weiß, daß Du Dich von niemandem sprachlich festnageln läßt, aber für mich ist jetzt klar: Du bist ein moderner Mystiker, Einssein mit der Gottheit, Unio mystica usw. Das meine ich in keiner Weise abwertend. Ich bilde mir auch nicht ein, mit "moderner Mystiker" Dein Wesen auf einen umfassenden Begriff bringen zu können. Der Versuch allein wäre verlierendes Suchen.

Trotzdem:

In Antwort auf:
Logos ist Wort ~ Wort ist Gott. Die Logik ist das Geistesgewebe Gottes. Alle sind Gott. Wir weltlichen Götter sind darin verwoben in diesem Gewebe, verbindete ich Gebinde des bewegten Binens.


Das könnte auch von Meister Eckhart, Jakob Böhme oder Angelus Silesius sein, wenn sie heute lebten. Nur daß Du nicht wie diese auf der christlichen Tradition fußt, sondern großteils (nicht nur) aus moderneren Quellen schöpfst.

Auch Dein Sprachgebrauch erhellt sich mir: du führst die Worte der Normalsprache auf die Urbedeutung ihrer Wortwurzeln und Phoneme zurück und sprichst dann in den Schwingungen dieser Wurzelbedeutungen und Klangbilder. Etymologisch bist du dabei manchmal höchst phantasievoll, so steckt etwa im tungusischen Schamanen durchaus keine urgermanische Scham, aber streckenweise gelingt Dir die Dekomposition der Normalsprache wie selten einem.

Ich respektiere Deine Weltanschauung.

Aber ich bleibe wohl noch eine Weile Skeptizist.
zuletzt bearbeitet 05.04.2007 23:03 | nach oben springen

#58

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 10.04.2007 13:26
von Der fröhliche Hai
Lieber Tiloversteher Schamane,

wenn also Logos Wort ist und Wort Gott ist, warum nicht gleich Gott sagen?

Ich glaube, daß der Tilo schon ein origineller Typ ist. Wer hätte gedacht, daß man nach allem mit ihm in eine halbwegs vernüftige (komm schon, Du weißt was ich meine Tilo!)Diskussion kommen kann.

Wenn er tatsächlich die Worte der Normalsprache auf die Urbedeutung ihrer Wortwurzeln und Phoneme zurückführt, so möge er oder Sie mir erklären, wie ich darin Gott teilhaftig werden kann?

Doch fürchte ich, daß der Gott des Tilo (Damit ist auch dokumentiert, daß Tilo nicht Gott ist - das schimmerte ja auch mal eine Zeit lang durch-) lediglich der Gott der Beliebigkeit ist.

Wenn Sie sagen, daß Sie seine Weltanschauung akzeptieren, können Sie mir sicher die seine in ein, zwei Kernsätzen nahebringen, ich wäre Ihnen sehr verbunden. Jedenfalls "Alle sind Gott" also jeder ist sein eigener Gott, das kann es wohl nicht sein, oder?

Wir Haie sind Wanderer zwischen den Welten ......
zuletzt bearbeitet 10.04.2007 13:45 | nach oben springen

#59

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 10.04.2007 20:11
von Schamane • Moderator | 1.013 Beiträge
Lieber Hai,

frahngse mich doch wat Leichtes!

Tilo ist, so weit mein Tiloverständnis reicht, ein Mystiker. Soll heißen, der Gegensatz zwischen Gott, Ich und Welt ist für ihn aufgehoben (die Unio mystica, mystische Ver-EIN-igung). Alles ist Logos/Gott, Universum, Welt, Mensch, Ich, Sie, Ihr Computer, Ihre Kaffeetasse. Tilo nimmt für sich in Anspruch, in einem mystischen Moment seines Lebens diese Vereinigung restlos vollzogen zu haben. Beliebig ist das nun nicht, da es ja nur den einen Logos-Gott gibt, mit dem der Mystiker Tilo eins sein kann. Tilo erschafft den Logos nicht beliebig aus seiner Phantasie. Der Logos ist ja schon immer da. Tilo konnte nur eins werden mit diesem ewig existierenden Einen. Es kann nicht jeder Einzelne seinen eigenen Gott haben, da jeder Einzelne nur dieser eine Gott sein kann.

Tilo nennt dieses Eine nun Logos. Das ist nicht neu, sondern steckt auch so im Johannesevangelium: Im Anfang war das Wort (griechich logos), und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

Mit der diskriminierenden, linearen abendländischen Logik (aus A folgt B und nicht umgekehrt, A kann nicht Nicht-A sein usw.) kommt man dem nicht bei. Deshalb erscheint auch Tilos Sprache so unlogisch. Unlogisch ist sie aber nur nach traditioneller (unserer) Logik, aber für Tilo ist seine Sprechweise so Logos-logisch, wie nur Logos sein kann. Wenn man sich auf seine Logos-Logik einläßt, ergibt sie durchaus Sinn, ist "klarer" Logos. So drückt sich der Logos nach Tilo nun einmal aus.

Alles in allem: Tilo hat, soweit ich das sehe, das Rad nicht neu erfunden, sondern scheint mir einen Geist jenseits des unterscheidenden Denkens entwickelt zu haben, den andere Mystiker aus unterschiedlichsten Kulturen schon vor ihm erreicht zu haben für sich in Anspruch nahmen. Das wirklich Originale an Tilo ist sein persönlicher Weg dahin.

War das jetzt logisch?
zuletzt bearbeitet 10.04.2007 20:17 | nach oben springen

#60

RE: Deutschmagie

in F r e i s t i l 10.04.2007 20:25
von Ute E. • 110 Beiträge

In Antwort auf:
War das jetzt logisch?

Na logisch!
(Regionalsprachlich für "Na klar!")

nach oben springen


Aktion Deutsche Sprache, Hannover | Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jh. | Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt | Deutsch-Netz.de, Lippstadt | Deutsche Sprachwelt, Erlangen | Die Seiten für Rechtschreibung | Forschungsgruppe Deutsche Sprache e.V., Aschaffenburg | Institut für Deutsche Sprache, Mannheim | Neue Fruchtbringende Gesellschaft zu Köthen/Anhalt e.V. | Sprachkreis Deutsch, Bern | Sprachpflege.info, Erlangen | Stiftung Deutsche Sprache e.V., Berlin | Verein Deutsche Sprache e.V., Dortmund | Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege e.V., Schwaig bei Nürnberg | Woxikon | www.wortpatenschaft.de
Besucher
0 Mitglieder und 3 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: jokergreen0220
Forum Statistiken
Das Forum hat 659 Themen und 4758 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:



Xobor Forum Software von Xobor