Mir fällt auf, das in diesem Forum einige Klickfelder (buttons) englischsprachig sind, beispielsweise "thread" oder "flat", "quote" und "browse". Auch "edit" könnte man durch "Bearbeiten" ersetzen.
Da dies eventuell einigen Nutzern sauer aufstoßen könnte, möchte ich nachfragen, ob man dies, falls technisch möglich, durch deutsche Begriffe ersetzen kann.
Josef Braun, seines Zeichens Administrator des "Klartext"-Forums, behauptet im "Klartext", im Faden "Forensezession" das folgende:
In Antwort auf:Re: Forumssezession
... Ich bin noch nicht ganz durch, aber so viel kann ich jetzt schon sagen: Die in Trinidad und Toboga angesieldete Webseite (Ländercode .tt) "Freies Forum des Vereins Deutsche Sprache" hat nix mit dem VDS zu tun und liest sich wie ein Stück von [geschwärzt], der sich schon immer als Möchtergern-Klartext-Moderator verstanden hat. Sein Impressum mit der Dortmunder Adresse des VDS ist ein grobe Täuschung, und auch seine Klartext-Kopie ist [geschwärzt] wie er leibt und programmiert. Doch darauf kommen wir später nochmal zurück...
Obwohl ich mich in der deutschen Rechtschreibung (soll heißen, der alten) einigermaßen sicher fühle, muß ich mich zu meiner Schande, wenn es um die Groß- oder Kleinschreibung von Adjektiven geht, oft aufs Raten verlegen.
Ein Beispiel:
*Es bleibt alles beim alten. *Es bleibt alles beim Alten.
Weiteres Beispiel:
*Das ist Sache jedes einzelnen. *Das ist Sache jedes Einzelnen.
Was ist in beiden Fällen nach alter Rechtschreibung richtig? Wer kennt die Regeln und kann Klarheit schaffen?
Es heißt, ein Bild sage manchmal mehr als tausend Worte.
Zudem: Besser dumm gefragt als dumm geblieben.
Also, wie setzt man Bilder in dieses Forum? Ich bekomme es nicht hin. Wer hat die Geduld, mir Schritt für Schritt zu erklären, wie man ein Bild in einen Forenbeitrag setzt?
Und muß das ein im Netz hinterlegtes Bild sein, oder kann es auch von der eigenen Festplatte kommen?
Mittlerweile findet man in der Wikipedia im Artikel "Verein Deutsche Sprache", unter dem Stichwirt "Kritik" das Folgende:
In Antwort auf:Auch das Forum des VDS (Klartext-Forum) ist mittlerweile in die Kritik geraten. Sie richtet sich vor allem gegen die rigide Zensurpolitik der Administratoren und Moderatoren, wenn es um das Thema Rechtschreibreform geht. Im Forum des Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege heißt es dazu: "Man fragt sich, wem die Moderation verpflichtet ist, wenn sie selbst Aktivitäten ihrer eigenen Mitglieder verleugnet, nur um dieses Thema aus dem Forum herauszuhalten." Aus Protest gegen diese Forenpolitik ist inzwischen ein neues "Freies Forum des VDS e.V." ins Leben gerufen worden, das von Vereinsmitgliedern und normalen Forenmitgliedern des (VDS-offiziellen) Klartext-Forums genutzt wird.
Ich zitiere dies hier, bevor es einem der berüchtigten Wikipedia-"Editwars" zum Opfer fällt. Sehr interessant die Versionsgeschichte. Wer ist "Jooseppi"?
Ich stelle folgenden Artikel, gefunden bei GMX, unkommentiert hinein:
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Union will Deutsch stärker vor englischen Einflüssen schützen
Die Union will die deutsche Sprache im Alltag stärker vor englischen Einflüssen schützen. Mehrere CDU-Abgeordnete stellten dazu am Dienstag in Berlin eine Initiative zum sprachlichen Verbraucherschutz vor, die für verständliche deutschsprachige Erklärungen an Bahnhöfen und Flughäfen, in Betriebsanleitungen oder auch Gesetzen sorgen soll.
"Wir benötigen einen erweiterten Verbraucherschutz, der sich auch auf das Verständnis von Sprache bezieht", erklärten die Abgeordneten Julia Klöckner, Laurenz Meyer, Erika Steinbach und Gitta Connemann. Es müsse wieder selbstverständlich werden, dass sich ein Verbraucher ausschließlich mit der deutschen Sprache zurechtfinde.
Die Unionspolitiker stören sich etwa daran, dass sich Reisende auf Bahnhöfen am "Service-Point" informieren und sich der Fahrradverleih hinter "Call a Bike" verbirgt. Unverständlich finden sie es auch, wenn Verbraucher im Taxi das Hinweisschild "fasten your seat belts" lesen und damit zum Anschnallen aufgefordert werden. Auch der Begriff "Online-Banking" ist ihnen ein Dorn im Auge.
Bei Gebrauchsanleitungen, in Flughäfen und Bahnhöfen sei Deutsch mittlerweile "Randsprache" geworden, kritisieren die Abgeordneten. Es sei zwar sinnvoll, Flug- und Fahrthinweise auf einem internationalen Verkehrsdrehkreuz zusätzlich in englischer Sprache anzubringen. Es werde für viele Menschen aber "unverständlich und unzumutbar", wenn ausschließlich in Englisch beschriftet oder beworben werde.
Anglizismen sind aus Sicht der Union vor allem deshalb nicht hinnehmbar, da etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung kein Englisch spricht. Dies treffe vor allem auf ältere Menschen zu, aber auch auf Migranten, die aus Integrationsgründen die deutsche Sprache lernen sollten. Diese Menschen würden dadurch "sprachlich ausgegrenzt".
Die Abgeordneten fordern deshalb, dass die Bundesregierung als Vorbild vorangehe und Gesetzestexte oder Werbekampagnen in "verständlicher deutscher Sprache" verfasse. Die Regierung soll zudem als Anteilseigner oder Genehmigungsbehörde darauf achten, dass etwa in Bahnhöfen oder Flughäfen neben der englischen die deutsche Sprache zwingend genutzt wird. Zudem appellieren die Unionspolitiker an die Wirtschaft, Gebrauchsanleitungen, Garantiebedingungen oder Rechnungen und Verträge auf Deutsch herauszugeben.
Mit dem Schutz der deutschen Sprache nimmt es aber auch die Union nicht immer ganz genau: So lässt sich auf der Internet-Seite der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein "Newsletter" abonnieren, um regelmäßig über die Arbeit der Fraktion informiert zu werden. Fraktionschef Volker Kauder wendet sich in "Podcasts" an die Bürger. Und die Abgeordneten stellen sich im "Who is Who der CDU/CSU-Fraktion" vor.
Horaz und Vergil würden sich sicherlich im Grabe umdrehen, aber von denen dürfte nach 2000 Jahren nun nichts mehr zum Umdrehen übrig sein. Für Hinweise auf Grammatik- und Stilschnitzer bin ich immer aufgeschlossen. Also:
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In Iosephum
Iosepho, se clamanti "moderator" nil carius illa potentia quam tenet in "clariloquentia", quo princeps est et deus et dictator,
nemini responsurus imperator. Quem circumdant in oboedientia, qui timent huius in conscientia iram sacram, ne sit eradicator.
Extinguit enim omnes eos iste bonam scripturam valoris clamantes expellitque. Spectaculum tam triste,
ut nonnulli e foris emigrantes frustra hortati "Cede et desiste!" venerint hic, liberi disputantes.
Bei Infinitiven mit "zu" und "um zu" gerate ich regelmäßig ins Schwimmen.
Ich bilde ein paar Beispielsätze und bitte darum (?) zu entscheiden, ob ein Komma gesetzt werden muß. Nur die alte Rechtschreibung soll dabei ausschlaggebend sein.
Beispiele mit zu 1. Ich bin es leid ? mich zu wiederholen. 2. Die Sache ist es nicht wert ? hier wiederholt zu werden.
Beispiele mit um zu 3. Sie macht das ? um zu beeindrucken. 4. Sie tut das nur ? um dich zu ärgern.
Meinem unzuverlässigen Gefühl nach gehört in jeden der Beispielsätze ein Komma. Liege ich da richtig?
Ein interessanter Artikel zur gegenwärtigen Entwicklung der deutschen Sprache, gefunden auf der Internetseite der BBC. Leider auf Englisch.
In Antwort auf: German language rejuvenated By Chris Bowlby BBC Radio 3
The German government's proposal this week to criminalise Holocaust denial across the EU is a reminder of how anxious Germans remain about the corrupting power of words.
Their own language, once a proud international language of culture and science, the language of Goethe and Thomas Mann, Freud and Einstein, has had to live ever since the Third Reich with echoes of Nazi and then, in East Germany, communist distortion.
The echoes have not faded completely.
I walked around the new German Historical Museum in Berlin with historian Christoph Jahr, looking at the displays of Nazi propaganda.
On the one hand it all seems very distant from his generation's experience, he said.
"But as a historian I'm aware that we're all living in the shadow of the language of the Third Reich," he added.
That shadow looms, for example, when Germans try to describe patriotic feelings, which were strong during last summer's World Cup but which sound awkward when old words like Vaterland (Fatherland) are used.
Immigrant influence
Awkward echoes have also been evident as Germany comes to terms with its increasingly multiracial society.
German Chancellor Angela Merkel has described multiculturalism as a failure and the Berlin government wants a more thorough knowledge of German for all its citizens, to be a kind of glue to help hold society together.
But while some struggle to learn the language, others from immigrant backgrounds take the German they have learned in fascinating new directions.
TV comics give the whole country new catchphrases like Was guckst Du? (What are you looking at?) as they make fun of ethnic tensions.
And then there is pop music.
The writer and critic Karin Yesilada, daughter of a German mother and Turkish father, points to the huge rap scene in Germany, where young people often from immigrant backgrounds use the language as a "literary weapon", criticising their society very effectively.
"They look for the melody in German," she adds, "it's a kind of regaining German for art".
Lovers of classical German songs set to music by Schubert or Beethoven might find this hard to swallow.
But what is striking is the uninhibited way rappers use the language, just as writers from multiracial backgrounds tackle taboos from the Nazi past, and can also celebrate a time before the Third Reich when German was a common language across much of Europe.
English invasion
German can never fully recover its old international role.
English is now the truly international medium - indeed some Germans fret about the invasion of English into their language, which has even invented its own English words, like Handy for mobile telephone.
And some courses at German universities are now taught entirely in English.
But German is regaining a vigour and variety that was less evident in earlier post-war decades, and which communist East Germany could never enjoy.
It is becoming a more relaxed, self-confident language, flavoured with humour and musicality, yet still alert to echoes within living memory of brutal distortion.
Im anderen Forum wurde wieder mal ein Faden geschlossen. Immer dann wenn es interessant wird. Oder kritisch, je nach Standpunkt. Auch muß man lange Antworten schreiben, he he he
im Zusammenhang mit dem Dahinscheiden der Anna Nicole Smith, einer umstrittenen prominenten Medienfigur und Ex-Milliardärsehefrau, geisterte in der englischsprachigen Netzwelt ein vielbenutzter Begriff der Umgangssprache durch Foren und Chaträume.
gold digger
Mit "gold digger", wörtlich Goldgräber(in), werden im angelsächsischen Sprachraum Menschen bezeichnet, die es bei der Partnerwahl unverblümt auf die finanziellen Möglichkeiten potentieller Lebens(abschnitts)gefährten absehen. In Großbritannien existiert sogar schon eine Modemarke dieses Namens, geschrieben "golddigga".
Bevor mich nun der (substanzlose) Vorwurf von Chauvinismus und Frauenfeindlichkeit trifft, schicke ich gleich hinterher, daß "gold digger" nicht geschlechtsspezifisch ist und daß das Phänomen des "gold-digging" auch bei Herren der Schöpfung beobachtet werden kann. Politisch korrekter kann ich es nicht.
Meine Frage nun:
Was wäre ein deutscher Begriff, der dem englischen "gold digger" entspricht?
Mir will nämlich nichts Gescheites einfallen. Bitte laßt Eurer Phantasie freien Lauf. Von der Nennung vulgärer oder sexistischer Ausdrücke bitte ich aber nachdrücklich, Abstand zu nehmen.
Es ist im englischsprachigen Raum viel die Rede von der "work-life-balance", wenn es um Bewerbungen, Stellen, Laufbahnen, die Berufs- und Lebensplanung geht. Nun meine ich, daß der Begriff "work-life-balance" sich selbst erklärt, ich also nicht groß zu erläutern brauche, worum es geht.
Mir will jedoch kein passender deutscher Begriff dafür einfallen. Selbst an einer halbwegs treffenden deutschen Umschreibung dessen, was dieser englische Begriff umfaßt, scheitere ich. Vielleicht liegt es daran, daß ich im englischen Ausland lebe, tagtäglich Englisch spreche und viele Begriffe und Idiomatismen nicht mehr im Kopf übersetze. Wenn ich das dann doch versuche, stoße ich an Wände.
Holt mich da raus! Wie umschreibt man "work-life-balance" im Deutschen? Oder was ist der entsprechende deutsche Begriff? Mit meinen 30 Wochenstunden plus denen der Schamanin haben wir dieses Gleichgewicht durchaus für uns gefunden, aber wie sagen wir es auf deutsch?
Wikipedia löscht reihenweise Artikel zur Sprachpflege
Erlangen, 9. Juli 2007 – In der deutschen Ausgabe des umstrittenen Netz-Lexikons „Wikipedia“ sind Artikel über Sprachpflege offenbar unerwünscht. Vor einigen Tagen hat augenscheinlich eine große Lösch- und Säuberungsaktion gegen Artikel begonnen, in denen Organisationen oder Ereignisse beschrieben werden, die sich mit Sprachpflege beschäftigen. Als Grund wird vorgeschützt, die Artikel seien „nicht relevant“. Wikipedia-Benutzer, die sich gegen eine Löschung der Artikel aussprachen, wurden von Wikipedia-„Administratoren“ gesperrt, wie aus Löschdiskussionen hervorgeht.
Bereits gelöscht sind Lexikonartikel über den „Tag der deutschen Sprache“, die „Theo-Münch-Stiftung der Deutschen Sprache“ oder die „Liste der Druckmedien in alter Rechtschreibung“. In einem Löschverfahren – der Vorstufe zur Löschung – befinden sich gegenwärtig zum Beispiel Artikel über die „Stiftung Deutsche Sprache“, die „Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache“, den „Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege“, das „Netzwerk Deutsche Sprache“, den „Deutschen Sprachrat“, den Verein „Rat für deutsche Rechtschreibung“ oder den „Redaktionsstab der Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. beim Deutschen Bundestag“. Auch der Eintrag über den „Verein für Sprachpflege“, der die DEUTSCHE SPRACHWELT herausgibt, ist betroffen. Daneben sind zahlreiche Artikel zur Plansprache Esperanto von der Löschung bedroht.
Von Bedeutung und daher umkämpft ist die Wikipedia deswegen, weil sich zahlreiche Journalisten, Studenten, Schüler und Lehrer – mitunter unkritisch – aus diesem leicht zugänglichen Nachschlagewerk informieren. Da grundsätzlich jeder in der sogenannten „freien Enzyklopädie“ mitschreiben kann, sofern die „Administratoren“ es zulassen, wird das Lexikon jedoch wissenschaftlichen Ansprüchen nicht gerecht. So steht Wikipedia seit einiger Zeit in der Kritik, da Interessengruppen versuchen, die Inhalte zu beeinflussen. Somit schwankt die Qualität der Einträge sehr stark.
Es scheint nun auch hier eine Interessengruppe am Werk zu sein, die Informationen über Sprachpflege unterdrücken will. Die meisten Löschanträge gegen Artikel zur Sprachpflege stammen mutmaßlich von Karl Krüger*, einem Hartz-IV-Empfänger aus Hamburg, der auf dem Gebiet der Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit tätig ist. Möglicherweise verdient er sich mit seinen Aktivitäten in der Wikipedia etwas dazu.
*Name von der Redaktion geändert. Der tatsächliche Name ist der Redaktion bekannt.
Nee, nich den Schimanski-George. Den mit seim Kreis. Ja, genau, den:
Komm in den totgesagten park und schau: Der schimmer ferner lächelnder gestade, Der reinen wolken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade.
Dort nimm das tiefe gelb, das weiche grau Von birken und von buchs, der wind ist lau, Die späten rosen welkten noch nicht ganz, Erlese küsse sie und flicht den kranz,
Vergiss auch diese lezten astern nicht, Den purpur um die ranken wilder reben Und auch was übrig blieb von grünem leben Verwinde leicht im herbstlichen gesicht.
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Untatt übbasetzen wa getz ma schön dekonstruktivistisch in Ruhrdeutsch. Datt geht so:
Kommsse ma im totgesachten Park rein (kommsse rein kannze rauskucken): Da is son fernet Ufa sich ein am Grinsen, unt blaue Wolken (Kokolores! Wolken sint weiß odda watt?!) leuchten aussem Teich blau widda raus und auffe Wege drauf, irgnzwie sowatt.
Is auch ganz egal, weil dann schnappsse dich wat Gelbet und wat Grauet, soll heißen Stückskes vonne Birken unt Buchsbäumkes, nä, unt watta vonne Rosen nonnich voll inne Wicken is, dat packsse alle mit rein in dein Riechbesen.
Untann tuhsse da nochen paa Astan rein, doch doch, untann wickelze noch wat lila Gestrüpp drumrum, unt allet watte da sonz noch so finz an Grünzeuch, machsse Onkel Stefan son richtich schön Herpsstrauß von fettich, woll.
(Unt den kanna sich dann abba sowwatt von ann Hut stecken.)
Erlangen, 7. September 2007 – Zum Tag der deutschen Sprache am 8. September eröffnet die DEUTSCHE SPRACHWELT unter der Netzanschrift http://www.sprachpflege.info ein Informationsportal zur Sprachpflege. Damit will die Sprachzeitung ein kostenloses und ständig wachsendes Nachschlagewerk über Sprachpflege anbieten. Zur Eröffnung sind bereits über dreißig Lexikonartikel abrufbar. Es sollen jedoch laufend neue Seiten dazukommen.
Thomas Paulwitz, Chefredakteur der DEUTSCHEN SPRACHWELT, erklärte: „Mit http://www.sprachpflege.info soll eine Lücke geschlossen werden. Es ist sicher nicht für jeden einfach, bei der großen Vielfalt an Sprachvereinen und sprachpflegerischen Tätigkeiten den Überblick zu behalten.“ Das Portal richte sich allgemein an Sprachinteressierte, besonders aber an Schüler, Studenten und Journalisten. Dabei solle die sachliche Information im Vordergrund stehen.
Den letzten Anstoß für die Einrichtung des Portals hatte laut Paulwitz das Netzlexikon „Wikipedia“ gegeben, aus dem im Juli mehrere einschlägige Artikel, die sich mit Sprachpflege beschäftigten, verschwanden; so auch der über den „Tag der deutschen Sprache“. Mit Hilfe des neuen Portals sind die Informationen über den Gedenktag wieder zugänglich. Das Portal, das wie die Wikipedia als sogenanntes „Wiki“ aufgebaut ist, stellt nun dar, welche Ziele mit dem Tag verfolgt werden und welche Aktionen in diesem Jahr stattfinden. Anders als in der Wikipedia ist es in http://www.sprachpflege.info nur einer Redaktion möglich, Inhalte zu verändern. Dies soll die Qualität des Angebots gewährleisten.
Am Tag der deutschen Sprache geht die DEUTSCHE SPRACHWELT zusammen mit Sprachvereinen wie der „Aktion Deutsche Sprache“ und dem „Sprachrettungsklub Bautzen/Oberlausitz“ in die „Stadt der deutschen Sprache“, nach Köthen/Anhalt, wo sich die Vereine vormittags auf dem Holzmarkt vorstellen. Dort gibt es auch die Möglichkeit zu Pressegesprächen. Am Abend hält der Dichter Reiner Kunze im Spiegelsaal des Köthener Schlosses auf Einladung der „Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft“, deren Ehrenmitglied er ist, eine Rede zur deutschen Sprache.
Erlangen, 23. November 2007 – Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens soll den Plan fallen lassen, mit hohem finanziellen Aufwand einen englischen Spruch als Aushängeschild für das Bundesland einzuführen. Das forderte heute die DEUTSCHE SPRACHWELT. Die Sprachzeitung bietet dem Bundesland statt dessen kostenlos einen Spruch auf deutsch an. Mit den dadurch eingesparten Millionen solle die Landesregierung die deutsche Sprache fördern.
„Europe’s creative heartbeat“ – so oder so ähnlich soll einem Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ zufolge der neue Erkennungsspruch für Nordrhein-Westfalen lauten. „Vielen Sprachfreunden ist fast das Herz stehengeblieben, als sie von diesem Vorhaben erfuhren“, berichtet der Chefredakteur der DEUTSCHEN SPRACHWELT, Thomas Paulwitz. Nicht nur die Kosten für die Werbekampagne stießen vielen Bürgern auf. Die Landessprache sei nicht Englisch, sondern Deutsch. Er schlägt darum den Titel „Land mit Energie“ vor.
In den 1960er Jahren nannte man Nordrhein-Westfalen noch das „Land von Kohle und Stahl“. Heute hätten sich die Zeiten geändert, und ein neues Markenzeichen erscheine daher sinnvoll. Der Spruch „Land mit Energie“ sei international verständlich, leicht übersetzbar und gebe die Stärke Nordrhein-Westfalens als Quelle geistiger und materieller Energie wieder. Zudem ähnle das Wort „Energie“ der bekannten Abkürzung „NRW“.
Bereits im vergangenen Jahr war die Landesregierung Nordrhein-Westfalens aufgrund zahlreicher Sprachsünden in die Kritik geraten („Money & Kids“, „Don’t drug and drive“, „Frauen-Mentoring-Programm“). Die DEUTSCHE SPRACHWELT stellte die Ministerriege in die „Sprachsünder-Ecke“, worauf zahlreiche Protestschreiben die Staatskanzlei erreichten. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gelobte Besserung. Er wies seine Minister an, auf Denglisch künftig zu verzichten. An dieses Versprechen erinnert die Sprachzeitung nun.
Zehn Millionen Euro soll die Kampagne für einen englischen Spruch kosten. Viel sinnvoller wären diese Millionen in einem Werbefeldzug für die deutsche Sprache angelegt, so Paulwitz: „Denn die Sprache ist es, die das Land verbindet und zusammenhält.“
Als ehemaliger Ruhrpottbewohner muß ich Thomas Paulwitz zu diesem Einfall gratulieren. "Land mit Energie", das ist erstklassig mehrdeutig und trotzdem auf den Punkt. Bin begeistert!
Sprachschützer plädieren für "Weihnachten" statt "X-mas"
(dpa) - Für Rückbesinnung auf deutsche Traditionsbegriffe wie Christkind, Heiligabend oder Nikolaus hat der Verein für Sprachpflege zum Weihnachtsfest plädiert. Wörter wie "Christmas" oder "X-mas" sollten nicht gedankenlos verwendet werden.
Denn: Durch eine solch gedankenlose Übernahme in den deutschen Sprachgebrauch sei inzwischen eine gezielte "Amerikanisierung" und "Cocacolisierung" des besinnlichen Weihnachtsfestes erfolgt, heißt es in einem Beitrag der Zeitschrift "Deutsche Sprachwelt" unter dem Titel "Santa Claus muss raus".
Die in dem Verein zusammengeschlossen Sprachschützer, die die Zeitschrift herausgeben, waren in den vergangenen Jahren vor allem durch ihren Kampf gegen die Rechtschreibreform hervorgetreten.
In einer deutschen Großstadt habe es gar im Advent ein "Charity- Run" unter dem Titel "Lauf, Santa, lauf" gegeben, heißt es in dem Beitrag weiter. Auch "die belästigende Bedröhnung mit amerikanischen "Christmas-Songs" in den Kaufhäusern und aus dem Radio" mache es schwer, in der "staden Zeit" zur Ruhe zu kommen. Und während die Strompreise stiegen, "lassen Lichtorgien in Gärten, auf Terrassen und an Häusern Leuchtmittelhersteller und Energieriesen frohlocken". Gleichwohl wachse die Kritik an dieser Entwicklung. In diesem Sinne wünschen die Sprachschützer: "Frohe und besinnliche Weihnachten."
Hier scheint ein Problem zu bestehen, wenn Fäden sich über mehr als vier Seiten erstrecken.
Das fiel mir auf, als ich auf den Beitrag von "LightDrop" im Tilo-Faden "Deutschmagie" antworten wollte. Zuerst konnte ich den Beitrag überhaupt nicht finden. Er befindet sich auf einer Seite jenseits von 4, aber es werden nur die Seiten 1234 angezeigt. Was jenseits von Seite 4 kommt, ist nicht direkt zu erreichen. Versucht habe ich es mit IE und mit dem Feuerfuchs.
Über den Umweg "Beiträge von LightDrop suchen" war der Beitrag dann doch anzusteuern. Es befindet sich dahinter meine Antwort. Wenn man aber von der Startseite in der Forenübersicht auf die Schaltfläche (Datum und Uhrzeit des Beitrags) klickt, landet man auf Seite 1 des Fadens. Von dort gelangt man auf Seite 4, aber von dort geht es nicht weiter.